Mein 2018: Ein Fazit.

Wäre 2018 ein Lied, es wäre ein Uptempo-Hit mit merkwürdigem Beat und einer Hammer-Hook. London, Hamburg, Berlin, Eichstätt, Benediktbeuern, Frankfurt, München. Mein vierzigster Geburtstag; diese wunderbare Party. Stets willkommen in den Familien meiner Freunde, was für ein Segen. Schwedt. Ostritz. Borna. Madrid. Hersel. Leubnitz. Stuttgart. Rottweil. Seit zwanzig Jahren Radiomacher; nicht eine Woche war wie die andere. Rudolstadt. Rom. Gleich nochmal Rom. Dem Papst die Hand geschüttelt. Irre. Überhaupt: viel geerntet, Neues gesät. Tolle Konzerte gespielt, tolle Konzerte gesehen. Berlin. Schreiersgrün. Fraureuth. Trebbin. Fulda. Werdau, immer wieder Werdau. Leipzig, Zuhause seit zweiundzwanzig Jahren. Schönefeld, Gohlis, Eutritzsch, Stötteritz, Reudnitz. Viel gepodcastet. Idee für neues Musikprojekt geboren. Dreimal Gast in einer Talkshow, zweimal im Fernsehen. Mal wieder Trauzeuge. Zum ersten Mal mit Pfeil und Bogen geschossen. Wechselburg im Spätsommer, Wechselburg im Spätherbst. Schmochtitz. Trebsen. Dresden. Entspanntes Finale am Neckar. Freilich, es war nicht immer alles gut (diese Hitze! Und wo ist mein Geruchssinn hin, WTF??), das allermeiste aber eben doch. Ja, ein Ohrwurm mit genialem Groove und derbem Flow, dieses 2018. Was bleibt, sind tiefe Dankbarkeit und Demut.

Hier noch einmal meine Lieblings-Listen 2018 im Überblick:
Lieblingsalben 2018
Lieblingskonzerte 2018
Lieblingslieder 2018

Danke, werter Besucher, für’s Mitlesen, Dabeisein, Begleiten und Beobachten im Jahr 2018 – ich freue mich auf 2019 und viele neue Lieder, Bücher, Reisen, Eindrücke, Momente und Blogeinträge.

Ältere Jahresrückblicke:
2017 (Fazit, Alben, Konzerte, Lieder)
2016 (Fazit, Alben, Konzerte, Lieder)
2015 (Fazit, Alben, Konzerte, Lieder)
2014 (Fazit, Alben, Konzerte, Lieder)
2013 (Fazit, Alben, Konzerte, Lieder)
2012 (Fazit, Alben, Konzerte, Lieder)
2011 (Fazit, Alben, Konzerte, Lieder)
2010 (Fazit, Alben, Konzerte, Lieder)
2009
2008
2006
2005
2004

Zu Gast bei „Talk am Dom“ in Fulda

Zweimal im Jahr lädt Klaus Depta ins Fuldaer Restaurant Ideal zum Talk am Dom, einer aufwendig produzierten Live-Talkshow, verantwortet von der Abteilung Rundfunkarbeit des Bistums Fulda. Fünf Gäste erzählen pro Show über „ihre Themen“ und zwischendurch gibt’s Livemusik. Das unterhält zum einen die etwa 140 Gäste vor Ort, aber auch die Zuschauerinnen und Zuschauer der Mediathek Hessen, im Offenen Kanal, bei BibelTV und bei Youtube.

In der Septemberausgabe war ich als Talk- und Musikgast dabei. Erst habe ich mit Klaus u.a. über meinen Beruf als „Sprachrohr der Kirche“ im gar nicht mal so kirchenbegeisterten Sachsen gesprochen, dann durfte ich im Laufe des Abends insgesamt vier Songs zum Besten geben. Vom Wünschewagen, der Sterbenden letzte Wünsche möglich macht, über die Pathologin, die dem Münsteraner Tatort-„Börne“ Profitipps gibt und den katholischen Bischof, der im evangelikalen Gottesdienst aus Versehen 45 Minuten lang predigte, bis hin zum Weltenbummler, der vier Jahre ohne Geld unterwegs war und auf der Reise sowohl Gott als auch die Liebe seines Lebens gefunden hat: die anderen Gäste hatten extrem spannende Sachen zu erzählen und ich hab mich auch nur einmal verspielt (dann aber dafür so richtig), sodass ich Euch das Anschauen der kompletten Sendung (ca. 2 Stunden) in der Mediathek Hessen oder auf YouTube guten Gewissens empfehlen kann.

PS: Hier noch ein Artikel über den Abend aus den „Osthessen News“, die die Ereignisse des Abends gut zusammenfasst und noch ein paar schöne Fotos mitliefert.

Musikalische Zeitreise: dunkelblau-Album von 2003 jetzt auf Spotify & Co

Fünfzehn Jahre ist es her, dass Matthi Frommann und ich unter dem Projektnamen dunkelblau ein gemeinsames Musikalbum veröffentlicht haben. Zwei Freunde auf der Suche nach dem Pop. Die gemeinsam probieren, ob – und wenn ja, wie – man Singer-/Songwriter-Titel in ein modernes, zeitgemäßes Klanggewand hüllen kann. In der Zwischenzeit, so der Name der Platte, warf bei ihrer ersten Veröffentlichung sogar drei kleine Internet-Hits auf längst vergessenen Plattformen wie Musikliga, mp3.de und BeSonic ab: „Lass mich“ mit der schönen Sologitarre am Schluss, das schräge „Wehgetan“ und den – für unsere Verhältnisse – Rocker „Regentropfen“.

Dennoch führte das komplette Album bislang ein digitales Schattendasein. Damals haben wir zwar ein paar hundert CD-Rs in Umlauf gebracht (und waren darauf Stolz wie Bolle: Hochglanz-Pop, aber eben DIY!), doch mehr als ein paar Soundcloud-Schnipsel waren zuletzt nicht mehr verfügbar. Fast forward ins Jahr 2018: fünfzehn Jahre später haben wir uns den Kram nochmal angehört, den guten marQs Plietsch bei Authentic Audio in Hof um ein sanftes, aber hörbares Remastering gebeten und das Album um drei bislang unveröffentlichte Demos als Bonus Tracks erweitert.

In der Zwischenzeit (2018 Remaster)“ ist ab sofort überall dort erhältlich, wo es online Musik gibt; z.B. bei Amazon MP3, iTunes, Spotify, CD Baby, Google Play Music, Apple Music, Youtube Music u.v.a. Matthi und ich wünschen viel Spaß bei dieser musikalischen Zeitreise an den Anfang des Jahrtausends! 🙂

„Komm, wir tanzen“ – jetzt neu als Remix mit spannender B-Seite

Ab heute überall, wo’s online Musik gibt: der „JZ Beat Mix“ meines Songs „Komm, wir tanzen“ aus dem aktuellen Album „Viel zu lang zu leise“ – gebastelt von Jonas Zimmermann, mit dem wir 2zueins!ler bereits auf unserer 2016er EP „Plus X“ zusammenarbeiten durften. Außerdem hab ich noch eine B-Seite dazu gepackt. Der „Johnzndahelk-Mix“ des Stückes „Lass los“ (aus dem „Gewinner“-Album von 2005) entstand vor ziemlich genau zehn Jahren. Mein Freund John Helke (R.I.P.) hat mit dem Song herumexperimentiert und mir eine mp3 davon geschickt. Jetzt hat marQs Plietsch bei Authentic Audio Johns Demo release-tauglich gemacht und ich kann es endlich mal als kleine Hommage und Erinnerung an „Johnzndahelk“ in die Welt entlassen.

Die beiden Tracks findet Ihr ab sofort u.a. bei Spotify, Google Play, Apple Music und Amazon Music – viel Vergnügen!

Neues Lyrics-Video zu „London im Regen“ #ListentoLeipzig

Was Frisches zum Angucken, Mitlesen und Mitsingen: mein 2zueins!-Bandkumpan Heiko Dietze hat ein Lyrics-Video zu „London im Regen“ gezaubert, dem ersten Song auf meinem aktuellen Soloalbum „Viel zu lang zu leise“ (gibt’s hier digital und hier als CD inkl. Live-Bonusalbum). Danke, Heiko – und allseits viel Spaß beim Anschauen!

Zu Gast im Leipzig Fernsehen

Neulich war ich zu Gast in Tim Thoelkes Sendung „Tim im Turm“ bei Leipzig Fernsehen. Wir haben über meine neue CD geredet, aber auch übers Radiomachen, die katholische Kirche und meinen Hang zu Künstlern mit Achterbahnkarrieren … Die Sendung könnt Ihr jetzt im LF-Nachtprogramm sowie in der Mediathek des Senders anschauen.

Mein 2017: Ein Fazit.

Woah, einmal Vollbremsung, bitte! Was war das denn bitte für ein pickepackevolles 2017? Es beginnt in Jerusalem, acht Uhr morgens bei strahlender Sonne auf dem Ölberg. Der erste 2zueins!-Gig als Trio – insgesamt werden es stolze fünf. Der 80. Geburtstag meines Vaters. Vier Tage Abtauchen ins Hofer Tonstudio-Exil. Neuerdings Vereinsvorsitzender. Berlin, Dresden, Schmochtitz, Hamburg. Zum ersten Mal Münster. Zum vierten Mal Rom. Lutherjahr. Weiterbildung in München. Burgstädt. Konzerte, Konzerte. Urlaub mit einem 77jährigen: London, Salisbury, Stonehenge. Der 40er-Geburtstagsreigen im Freundeskreis läuft. Jena, Dresden. Berlin. Unplugged-Studio-Session mitten im Hochsommer. Dann ein Marathon-Herbst: von der Hochzeit meines Neffens Ende August bis zur Record-Release-Party Ende November kein freies Wochenende. Medienkongresse, Patenkinderbesuche, Vollversammlungen. Videodrehs. Stuttgart. Bonn. Glauchau. Klassentreffen. St. Benno in Meißen. Und Brahms in Görlitz. Familienausflug ins Miniatur-Wunderland nach Hamburg. Grünkohl, Weihnachtsfeiern, noch ein Gig – schon ist Weihnachten.

Wie gerne würde ich dieses Jahr 2017 als schönes, volles Jahr mit viel Musik (bin stolz auf die selbst gemachte und froh über die gehörte und gesehene) und tollen Reisen abheften. Doch Ende April ist eine meiner ältesten und besten Freundinnen gestorben – viel zu früh, viel zu plötzlich. Gewiss wird das das Ereignis sein, das mir später mal beim Erinnern an 2017 als erstes in den Sinn kommt. Man könnte meinen, über die Jahre entwickelt man eine gewisse Routine im Abschiednehmen von geliebten Menschen. Entwickelt man aber nicht. Es tut immer wieder neu weh.

2017, Du warst eine Herausforderung. Als sei man ständig auf der Überholspur unterwegs gewesen. Mein Vorsatz für 2018: Fuß vom Gas.

Hier noch einmal meine Lieblings-Listen 2017 im Überblick:
Lieblingsalben 2017
Lieblingskonzerte 2017
Lieblingslieder 2017

Danke, werter Besucher, für’s Mitlesen, Dabeisein, Begleiten und Beobachten im Jahr 2017 – ich freue mich auf 2018 und viele neue Lieder, Bücher, Reisen, Eindrücke, Momente und Blogeinträge.

Ältere Jahresrückblicke:
2016 (Fazit, Alben, Konzerte, Lieder),
2015 (Fazit, Alben, Konzerte, Lieder)
2014 (Fazit, Alben, Konzerte, Lieder)
2013 (Fazit, Alben, Konzerte, Lieder)
2012 (Fazit, Alben, Konzerte, Lieder)
2011 (Fazit, Alben, Konzerte, Lieder)
2010 (Fazit, Alben, Konzerte, Lieder)
2009
2008
2006
2005
2004

Jetzt ist es da: mein neues Album „Viel zu lang zu leise“

Ich bin sehr froh und auch ein bissel stolz: meine neue Platte „Viel zu lang zu leise“ ist seit heute draußen. Hier findet Ihr alle Links zu den wichtigen Streaming- und Downloadportalen, die CD gibt’s natürlich auf Konzerten und über diese Seite. Viel Spaß beim Hören, ich freu mich auf jedes Lob und jede Kritik!

„Komm, wir tanzen“ – das Making-Of zum Video

Hier das Making Of zu meinem nagelneuen Video „Komm, wir tanzen“ – dem Vorboten zur CD „Viel zu lang zu leise“ (Vorbestellung hier). Danke besonders an Regisseur Lukas Drangmeister und unseren wunderbaren Assistenten Marcus Poschlod, der, wie im Making Of eindrucksvoll zu sehen, ganz besonders unter meiner herrschsüchtigen Art zu leiden hatte 🙂

„Komm, wir tanzen“ – das Video!

Viel Spaß mit dem Video zum Song „Komm, wir tanzen“ aus meiner neuen CD „Viel zu lang zu leise“ (erscheint am 24.11., alle Infos hier, Vorbestellung hier). Großes Dankeschön an alle MittänzerInnen und -sängerInnen, an Marcus Poschlod und vor allem an Regisseur Lukas Drangmeister.