Die Geschichten hinter den „Handgemenge“-Songs

Daniel Heinze & Robert Kratzsch – Das Handgemenge von Wölbattendorf. Jetzt als CD, als Download oder per Stream.

Im Mai ist Das Handgemenge von Wölbattendorf erschienen, mein neues Album, das ich gemeinsam mit Robert Kratzsch aufgenommen habe. In den letzten Wochen habe ich auf meiner Facebook-Musik-Seite nach und nach die Geschichten hinter den Songs zusammengetragen – wie sie entstanden sind, was sie bedeuten etc. Hier sind nun alle vierzehn Erinnerungen auf einem Haufen.

Track 1 – 100.000 Lemminge
„100.000 Lemminge“ ist in seiner Urfassung fast 25 Jahre alt und war eine zeitlang regelmäßiger Teil des Livesets unserer Band s.m.h. Ein etwas spöttisches Stück über den Irrsinn in der Welt … Vor drei, vier Jahren hab ich mich an den Song erinnert und fand, dass er doch auch ganz gut ins Hier und Heute passt. Komplett neu ist das coole neue Gitarrenriff, das Robert spielt. Und so wurde aus einem fast vergessenen Liedlein aus dem letzten Jahrtausend der Opener einer Platte aus dem Jahr 2020.

Track 2 – Herbst (Alles wie immer)
Der Herbst ist meine liebste Jahreszeit. Zum einen, weil’s draußen nochmal so herrlich bunt wird, zum anderen, weil es mir in dieser Jahreszeit am leichtesten fällt, Lieder zu schreiben (vielleicht tauchen in meinen Songtexten deshalb so viele Herbst-Bilder auf?). Dieses Stück beschreibt einen Herbstabend im trüberen Teil der Saison, mehr so in Richtung November. Entstanden ist der Song in den 90ern mit s.m.h., er war eine Zeit lang fester Bestandteil unserer Konzerte, wir haben ihn aber nie aufgenommen. 20 Jahre später hab ich ein wenig am Text gefeilt und mit Robert eine Version arrangiert, auf die ich echt stolz bin. Ich finde, der Track gibt die Handgemenge-Recording-Session-Stimmung im Authentic Audio-Studio bei Markus Plietsch in Wölbattendorf perfekt wieder.

Track 3 – Gut
Lieder wie „Gut“ bezeichne ich gerne als „Fallobst“ – sie sind auf einmal da, sie sind mir wichtig, aber sie wollen nicht so recht passen zu den jeweils aktuellen Alben und Projekten, die gerade „dran“ sind. Vermutlich eines der traurigsten, nachdenklichsten Stücke aus meiner Feder. Umso glücklicher macht mich diese Aufnahme hier mit Robert: unsere beiden Akustikgitarren ergänzen sich super, die Kalimba im Refrain sorgt für eine gewisse Größe und dieses Harp-Solo passt wie die Faust aufs Auge. Hat sich also gelohnt, fast zwei Jahrzehnte zu warten, bis wir den Song endlich aufgenommen haben.

Track 4 – Liverpool
Der Song „Liverpool“ erzählt eine wahre Geschichte: zu viert haben wir einem gemeinsamen Freund zu seinem 30. Geburtstag einen Überraschungsbesuch in Liverpool abgestattet. Er studierte dort und hat absolut nicht mit uns gerechnet. Ein großartiges Wochenende mit wildem Kneipenabend, Hafenspaziergang, WG-Party und Ausflug ans Meer. Und überall Beatles, Beatles, Beatles. Das Wochenende, an dem ich mich in Liverpool verknallt und es seither noch viele mal besucht habe.

Track 5 – Auf eigene Gefahr
Anfang der „nuller Jahre“ bastelten Matthias Wölle und ich in seinem Studio an einer Platte, die Singer-/Songwriter-Klänge mit zeitgemäßem Pop verbinden wollte. Wir tauften das Projekt dunkelblau und die Platte „In der Zwischenzeit„. Ende 2003, Anfang 2004 kam sie raus. „Auf eigene Gefahr“ war einer der synthie- und poplastigeren Stücke darauf. Vor ein paar Jahren kam mir die Idee, den Song mal live zu spielen, mit offenen Akkorden – was ihm eine völlig andere Anmutung gibt. Fürs Handgemenge kam dann noch Roberts akustische Slidegitarre dazu – jetzt hat der Track, ohne anmaßend klingen zu wollen, einen leichten, etwas schwebenden Dave-Matthews-und-Tim-Reynolds-Vibe.

Track 6 – Sieben
Einer der jüngeren Songs des Albums – und wieder eine wahre Geschichte! Erlebt und umgehend geschrieben auf der nächtlichen Zug- und Schienenersatzverkehr-Heimreise nach einem Gig bei den „Maifestspielen 2018“ auf dem Gelände des MoshAir / Freiraum Kultur e.V. Fraureuth. Lustigerweise war bei dem Auftritt auch Robert mit seiner Familie dabei und ich hatte ihm grob die Idee für eine gemeinsame Platte erzählt, zu der er nach leichtem Zögern doch recht schnell auch Ja gesagt hat … Ein paar Stunden später dann diese überraschende (Nicht-)Begegnung in der S-Bahn, von der das Stück „Sieben“ erzählt. Übrigens einer meiner persönlichen Lieblingsmomente im Handgemenge-Reigen.

Track 7 – Babybrei
„Lass uns den doch live einspielen. Am besten unten im Hof.“ Was unser Produzent Markus da vorschlug, fand ich erstmal reichlich durchgeknallt. Klar, dass wir dieses lustige, etwas alberne Stück irgendwie live machen würden, das war schon der Plan … Aber gleich auch noch open air?! Hat natürlich super funktioniert – zwischen zwei Autos, mit um uns herumschleichenden Katzen haben wir dem „Babybrei“ – erstmals zu hören auf meinem 2005er Livealbum „Gewinner“ – neues Leben eingehaucht. Eine Beziehungskiste in E-Dur, die böse anfängt, böse weitergeht und schließlich … in eine Liebeserklärung mündet.

Track 8 – Dreiklang
„Dreiklang“ war damals, 1995/1996 ein echter Durchbruch für s.m.h. – auf dem Weg von der Schülerband hin zu einer, wie wir hofften, „richtigen“, „ernsthaften“ Rockband. Harte Gitarren, viel Druck – kurzum, ein wichtiger Song für uns und in vielerlei Hinsicht richtungsweisend. Für mich bis heute der beste Track auf unserer ersten CD „Wie im Paradies„. Die neue Version auf dem Handgemenge, rund zweieinhalb Jahrzehnte später, ist da wesentlich reduzierter: nur Robert an der Gitarre und ich am Mikro. Das Stück läutet den zweiten Teil des Albums, quasi die B-Seite, ein und hat, wie ich finde, was herrlich Geheimnisvolles und – da isses wieder – Herbstliches.

Track 9 – Irgendwo bei Bonn
„Bonn“ ist eine von insgesamt fünf Neueinspielungen im Handgemenge-Reigen. Im Original stammt der Song vom 2014er Album „Euer Ja sei ein Yeah!“ meiner Band 2zueins! Die Prämisse bei den „Eigen-Covern“ war für Robert und mich, dass wir die Songs und ihre Geschichten immer ein wenig anders erzählen wollten als im Original. Deshalb haben wir dieses Stück übers Vermissen in so eine Art Roadmovie-Gewand gekleidet, mit einer dezenten Country-Note.

Track 10 – Geh scheißen
Der erste Song von mir, dessen Titel von Apple Music zensiert wurde: dort könnt Ihr nur „Geh sch****en“ runterladen. Ein kleiner zickiger Blues, geschrieben, als ich mal richtig sauer war auf einen Freund. Der Ärger ist lange verflogen, die besungene Person und ich sind immer noch befreundet – und nein, ich werde nie verraten, um wen es hier wirklich geht. Robert, der ganz hier famos Bluesharp spielt, ist es auf alle Fälle nicht.

Track 11 – Besser als wir
Dieses Lied ist im Grunde ein lautes Nachdenken darüber, warum eine Beziehung zwischen zwei Menschen grandios gescheitert ist. Natürlich nicht ohne eine ordentliche Portion Selbstmitleid – vor allem durch Roberts herrlich traurige Gitarre … Geschrieben, als ich ein Teenager war. Damals nie live gespielt; der Song lag im Dornröschenschlaf, als rauschendes Proberaumdemo aus dem letzten Jahrtausend. Jetzt, ein knappes Vierteljahrhundert später, ist die Zeit endlich reif, das Lied „in die Welt zu entlassen“.

Track 12 – Im Mai
Noch so ein Fallobst-Song, den ich seit vielen Jahren mit mir herumtrage. In diesem Fall reden wir von den Jahren 2005 und 2006, 2zueins! nahm gerade Fahrt auf und Heiko und ich schrieben wie die Verrückten für unser erstes Album „Clockwork Utan“ (2007). Lieder wie „Zweifelhaft“, „All die alten Meister“ oder „Halt unterwegs“ sind in der Zeit entstanden. Und eben auch „Im Mai“. Es hat mich etwas Überredungskunst bei Robert gekostet, dem Song nun endlich auf unserer gemeinsamen Platte ein Zuhause zu geben, aber inzwischen sind wir beide sehr froh darüber, dass es dieses kleine Liebeslied aufs Handgemenge geschafft hat – für mich einer der lässigsten und unbeschwertesten Momente auf dem Album.

Track 13 – Dunkelblau
„Dunkelblau“ ist für mich mehr als ein Lied, es ist so eine Art Begleiter durchs Leben geworden. Im Original ein s.m.h.-Song von unserem Album „Daheim“ (1999), ein Stück übers Anders-Sein, Man-Selbst-Sein, über die Schönheit des Blues und schließlich versehen mit der Botschaft, dass man nicht immer alles bis ins Letzte verstehen und durchdringen kann und muss: es braucht im Leben Platz für das Wunderbare, das Nicht-Erklärbare, das Besondere, das Transzendente, das Deutbare … Der Song wurde ein paar Jahre später gar zum Bandnamen für das, was Matthias, Robert und ich von 2002 bis 2005 musikalisch getrieben haben – zu bestaunen im dunkelblau-Album „In der Zwischenzeit„.
Tja. Auf einmal haben wir den Sommer 2019, ich sitze nächtens in einem Hotelzimmer in Polen, und mir fallen – beseelt von rotem Wein – ein paar neue Zeilen ein, die dieses Lied zwei Jahrzehnte später noch einmal ein Stück weiter schreiben. Zeilen, an deren Ende ich mich sogar traue, das oben eher vage Beschriebene beim Namen zu nennen: „es bleibt … die Liebe“. Dieses neue Outro des Songs ist damit der jüngste Part auf der ganzen Handgemenge-Platte, eine Zutat, die wir erst in letzter Minute, wenige Wochen vor den Aufnahmen, in die Songsuppe gerührt haben. Ich bin sehr glücklich darüber, weil sich auf diese Weise ein dunkelblauer Kreis schließt.

Track 14 – Halt mich wach
Das Album endet mit einem alten musikalischen Weggefährten – „Halt mich wach“ spielten wir auf Dutzenden s.m.h.-Konzerten, das Laut-Leise-Spiel zwischen Strophen und Refrain war einfach ideal für die Liveshow. Aufs Album hat der Song es nicht geschafft, die Prerecording-Version wollte nicht so recht funktionieren. Dann, irgendwann in der zweiten Hälfte der nuller Jahre probierten dann Heiko und ich im Studio abermals an dem Song herum – zwischenzeitlich bastelten wir gar an einer Ska-Version! Schließlich der dritte Anlauf in den Handgemenge-Sessions 2019. Plötzlich war alles klar, passte alles: Elemente aus aus der ursprünglichen Fassung sind drin; der „Gib-mir-Deckung“-Chor im letzten Refrain ist meine kleine Hommage an die nie fertig gestellte 2zueins!-Version mit Heiko. Und der Rest, vom Gitarrengewitter bis zum Alienbesuch? Ist uns in Wölbattendorf zugeflogen. Schnell war zur Freude aller Beteiligten klar: einen besseren Schlusstrack für die Platte finden wir niemals nicht.

Das Album „Das Handgemenge von Wölbattendorf“ kannst Du exklusiv bei mir als schicke Deluxe-CD-Version mit allen Texten und Credits bestellen.

Making Of „Das Handgemenge von Wölbattendorf“
Handgemenge Album-Tour
Daniel Heinze & Robert Kratzsch – Herbst (Alles wie immer) (Offizielles Video)
Daniel Heinze & Robert Kratzsch – Dreiklang (Lyric Video)

3. Quartal 2020

Gehört:
Trey Anastasio – Lonely Trip
Trey Anastasio Band – Burn It Down (Live)
The Avett Brothers – The Third Gleam
Chris Barron – 2020-06-11 – Chris‘ apartment, New York, NY
Chris Barron – 2020-06-18 – Chris‘ apartment, New York, NY
Chris Barron – 2020-06-25 – Chris‘ apartment, New York, NY
Chris Barron – 2020-07-02 – Chris‘ apartment, New York, NY
Chris Barron – 2020-07-09 – Camp Bacuda, Freedom, NH
Chris Barron – 2020-07-16 – Chris‘ apartment, New York, NY
Chris Barron – 2020-07-23 – Chris‘ apartment, New York, NY
Chris Barron – 2020-07-30 – Chris‘ apartment, New York, NY
Chris Barron – 2020-08-06 – Chris‘ apartment, New York, NY
Bright Eyes – Down In The Weeds Where The World Once Was
Joe Caro & The Met Band – Every Dog Has Its Day
Dawes – 2019-07-05 – High Sierra Music Festival, Quincy, CA (FM broadcast)
Dawes – 2020-08-28 – Rooftop, Los Angeles, CA
Dawes – Demos (Instagram)
Delta Spirit – What Is There
DMA’s – The Glow
Green Leaf Rustlers – From Within Marin
Hey, King! – Be Still
Joshua Hyslop – Ash & Stone
Die Höchste Eisenbahn – StadtWaldKirche EP
Hans Ludvigsson – Brooklyn
James Maddock – No Time to Cry
Dave Matthews – 2020-07-03 – Live From Home By Request (SiriusXM)
Dave Matthews & Tim Reynolds – 1996-02-16 – Pepin Gymnasium, Middlebury, VT
Dave Matthews Band – 2008-08-19 – Staples Center, Los Angeles, CA
Dave Matthews Band – 2019-07-02 – Riverbend Music Center, Cincinnati, OH
Dave Matthews Band – 2019-07-27 – Coral Sky Amphitheatre, West Palm Beach, FL
Dave Matthews Band – Live Trax, Vol. 52: 2014-06-06 – Darling’s Waterfront Pavilion, Bangor, ME
Declan McKenna – Zeros
moe. – This Is Not, We Are
Nick Mulvey – Begin Again EP
Carli Munoz – Follow Me
My Morning Jacket – The Waterfall II
Joan Osborne – Trouble and Strife
Provinz – Wir bauten uns Amerika
Josh Ritter – See Here, I Have Built You a Mansion
Split Second Meltdown – Split Second Meltdown
Vampire Weekend – Live in Florida
Various Artists Working to Avert the Collapse of American Democracy – Good Music to Avert the Collapse of American Democracy
Wiser Time – Worlds Collide

Gesehen:
Calmus Ensemble, Propstei, Leipzig
Chris Barron, Thirsty Thursday Happy Hours:
2., 9., 16, 23. und 30. Juli sowie 6. August (Stream)
Dawes – L.A. Rooftop Show (Stream)
The Tawdrys – 5. und 10. September (Stream)

Gelesen:
Jonas Eika – Nach der Sonne
Christiane Florin – Trotzdem. Wie ich versuche, katholisch zu bleiben

Hörtipp: Heldenstadt-Podcast, Folge 61

Ganz frisch erschienen: die neuste Ausgabe des Heldenstadt.de-Podcasts, in dem ich zusammen mit Guido Corleone seit 2014 in schöner Regelmäßigkeit über all die Leipzig-Themen spreche, die uns diskussionswürdig erscheinen – von Popkultur bis Hochkultur, von Straßenverkehr bis Netzleben. Diesmal geht’s u.a. um’s „Würgegate“ bei den Leipziger Verkehrsbetrieben und die nächtlichen Hubschraubereinsätze besonders im Süden der Stadt. Wenn Euch gefällt, was wir da machen: einfach abonnieren, den Podcast gibt’s circa monatlich und natürlich überall, wo’s Podcasts gibt!

„Nummer 1“-Album jetzt überall als Stream oder Download

Nummer 1. Album von Daniel Heinze (2017) Mein Nummer 1-Album von 2017 gibt’s ab sofort ganz offiziell überall im Streaming und als Download. Äh, was, ein Nummer 1-Album???

Im Sommer 2017 war ich an einem heißen Samstagvormittag im Studio von 2zueins!-Drummer und Produzent Dirk Herold zu Gast, um dort jeweils die ersten Songs aller Alben und EPs, die ich seit 1996 solo oder mit Bands veröffentlicht habe, nochmal neu live einzuspielen. Dabei hatte ich immer nur einen Versuch.

Anlass war der Release meiner anderen 2017er Platte „Viel zu lang zu leise“. Bis heute kriegen alle, die die CD-Version davon kaufen, den „Nummer 1“ als mp3-Download geschenkt. Alle anderen können das Experiment jetzt also auch hören – bei Deezer, Amazon, Apple Music oder auch Spotify.

Den Kopf anders füttern

Für manche ist die Urlaubszeit die Zeit im Jahr, in der sie „mal so richtig abschalten“ wollen. Mal gar nichts machen, nix anschauen oder lesen, den Kopf einfach auf Durchzug schalten. Diese Idee von Urlaub ist mir persönlich ja ein wenig suspekt. Ähnlich wie Leute, die nach einer erfolgreichen Abschlussprüfung jubeln: Hurra, nie wieder lernen müssen! Ist es nicht toll, den eigenen Kopf auch nach Ausbildung, Schulzeit, Uni immer wieder neu mit frischem „Stoff“ zu füttern? Aber gut, da ist jeder anders.

Natürlich, Urlaub ist dafür da, auszuspannen, aus der Hektik des Alltags auszubrechen. Es ist auch vollkommen richtig, einfach mal nichts zu tun. Gleichzeitig ist diese Zeit jetzt im Sommer für mich aber immer auch die ideale Gelegenheit, um meinen Horizont zu erweitern: zu erkennen, wie groß, spannend und bunt die Welt, Gottes wunderbare Schöpfung, doch ist – und sie ein wenig besser kennenzulernen.

Das geht zum Beispiel durch Reisen – in diesem Jahr coronabedingt natürlich wesentlich eingeschränkter als sonst. Doch das geht eben auch durch Bücher, Filme, Podcasts. Ich kann eintauchen in mir bisher unbekannte Geschichten, Biografien, Zeiten. Ich habe Zeit für Neues und gönne mir neuen, anderen Input, der mir im Alltag sonst vielleicht nicht begegnet. Das ist für mich ein großer Segen in der Urlaubszeit.

Aber zum Glück gibt’s weder für das Ausspannen noch für das Dazulernen im Urlaub irgendeine Pflicht. Wie so oft gilt wohl: „Die Mischung macht’s!“ Allen, die gerade ihren Urlaub genießen, wünsche ich die für sie passende Mischung, damit es eine gute, gesegnete, erfüllte Zeit wird. Frohe Ferien!

* – Hinweis:
Diesen Text habe ich für die Leipziger Volkszeitung geschrieben, in der er am 1. August 2020 in der Kolumnen-Reihe “Gedanken zum Wochenende” erschienen ist.

2. Quartal 2020

Gehört:
Alberta Cross – What Are We Frightened Of?
Trey Anastasio – Quarantaine Sessions (contd)
Trey Anastasio Band – 2018-04-18 – 20 Monroe Live, Grand Rapids, MI
Douglas Appling / Emanzipator – Mountain of Memory
Douglas Appling / Emanzipator – Baralku Tour (Live)
AWOLNATION – Angel Miners & The Lightning Riders
Chris Barron – 2020-04-04 – SIP SIP Web Festival
Chris Barron – 2020-05-06 – Facebook Livestream fom Chris‘ home
Chris Barron – 2020-05-14 – Thirsty Thursday Happy Hour, Chris‘ apartment, New York, NY
Chris Barron – 2020-05-21 – Thirsty Thursday Happy Hour, Chris‘ apartment, New York, NY
Chris Barron – 2020-05-28 – Thirsty Thursday Happy Hour, Chris‘ apartment, New York, NY
Chris Barron – 2020-06-04 – Thirsty Thursday Happy Hour, Chris‘ apartment, New York, NY
Blues Traveler – 1991-08-18 – Arrowhead Ranch, Liberty, NY
Blues Traveler – 1993-04-04 – Burruss Auditorium, Blacksburg, VA
Blues Traveler – 1993-12-31 – Roseland Ballroom, New York, NY
Blues Traveler – 1993-12-30 – Roseland Ballroom, New York, NY
Bon Iver – Blood Bank EP (10th Anniversary Edition)
Bright Blue Gorilla – 36 Husbands OST
Circles Around The Sun – CATS LIVE Winter 2020
Circles Around The Sun – Interludes: The Complete Set-Break Recordings
Danielia Cotton & The Church Boys – A Different War
Bob Dylan – Rough And Rowdy Ways
Steve Forbert – Early Morning Rain
Rebecca Coupe Francs – Every Little Thing Counts
Gov’t Mule – 2019-04-19 – Monarch Music Hall, Peoria, IL
Daniel Heinze & Robert Kratzsch – Das Handgemenge von Wölbattendorf
Christian Lee Hutson – Beginners
Norah Jones – Pick Me Up Off The Floor
Stu Larsen – Marigold
Lettuce – 2019-01-25 – Marathon Music Works, Nashville, TN
Lettuce – Resonate
Martyn Joseph – Across Germany (Live 2019)
Katie Malco – Failures
Dave Matthews – 2020-05-28 – Verizon: Pay It Forward II
Dave Matthews Band – 2018-05-30 – Walmart AMP, Rogers, AR
Dave Matthews Band – 2018-12-02 – Mohegan Sun Arena, Uncasville, CT
Dave Matthews Band – 2019-06-29 – Ruoff Home Mortgage Music Center, Noblesville, IN
Dave Matthews Band – 2019-07-23 – Ameris Bank Amphitheatre – Alpharetta, GA
Dave Matthews Band – 2019-07-27 – West Palm Beach, FL
Dave Matthews Band – Live Trax, Vol. 51: 2007-08-10 Post-Gazette Pavilion, Burgettstown, PA
Dave Matthews & Tim Reynolds – 2020-02-15 – Moon Palace Golf & Spa Resort, Cancun, Mexico
Blake Mills – Mutable Set
Tom Misch & Yussef Dayes – What Kinda Music
David Murray – Blues for Memo
Our Native Daughters – Songs of Our Native Daughters
Pauls Jets – Highlights zum Einschlafen
Phantom Planet – Devastator
Phish – 1998-08-01 – Alpine Valley, East Troy, WI
Phish – Sigma Oasis
Pinegrove – Elsewhere 2
Josh Rouse – Saxapahaw Mustard: Josh Rouse Live at Haw River Ballroom
Chris Robinson Brotherhood – 2019-02-10 – Sheridan Opera House, Telluride, CO
Luca Sestak – Right Or Wrong
Ravi Shankar – Nine Decades, Vol. 7: Live in Copenhagen
Spaffort – Chapel Jam
Stone Temple Pilots – Perdida
The String Cheese Incident – 2019-05-03 – Mardi Gras World, New Orleans, LA
Cosmos Sunshine – The Way Is Clear
Tedeschi Trucks Band – Live From The Fox Oakland
Todd Thibaud – Songs From The Couch
Various Artists – Ihr fangt alles an

Gesehen:
Chris Barron, Thirsty Thursday Happy Hours:
7., 14., 21. und 28. Mai sowie 4., 11., 18. und 25. Juni
Mechthild & Stephan Rommelspacher, Christian Groß & Michael Arnold, Propstei, Leipzig

Gelesen:
Jan Feddersen & Philipp Gessler – Phrase Unser. Die blutleere Sprache der Kirche
Markus Heitz – Spiegel und Schatten (Die Meisterin 2)

Zwischen Himmelfahrt und Pfingsten: Mut zur Veränderung

Als Kind kam mir das schier unendlich vor: von Aschermittwoch bis Ostern? 40 Tage Fastenzeit! Von Ostern bis Christi Himmelfahrt? Noch einmal genau so lang, 40 Tage! Und am Pfingstsonntag ist Ostern fette 50 Tage her – unendlich viel Zeit … Sicher, als Erwachsener vergeht die Zeit gefühlt schneller. In diesem Jahr kommt es mir dank Corona aber so vor, als rase die Zeit erst recht! War nicht eben erst Anfang März?

Mitten in diese Zeitwahrnehmung fallen jetzt Christi Himmelfahrt und Pfingsten. Das eine Fest ist gerade vorbei, das andere steht in einer Woche an. Beide fühlen sich für mich in diesem Jahr besonders an. Da ist das Versprechen von Jesus, an das ich mich an Himmelfahrt erinnere: “Ihr seht mich vielleicht nicht, doch seid Euch sicher, ich bin immer bei Euch.” Pfingsten wiederum ist das Fest mit dem Heiligen Geist, der mich befähigt, “hinaus in die Welt” zu gehen, sie zum Guten hin zu verändern.

Zwei Stützen, die mir helfen, diese Corona-Zeit zu meistern. Diese unglaublich schnell fortschreitende Zeit, in der sich Nachrichten überschlagen, man genau prüfen muss, welcher Geist hinter welcher Botschaft steckt, man sich in Acht nehmen muss vor falschen Verführern und allzu einfachen Erklärungen.

Ich wünsche auch Ihnen diese zwei Stützen: die Himmelfahrts-Gewissheit, nicht allein durchs Leben zu gehen und alles immer alleine schultern zu müssen. Und das Pfingst-Geschenk des Heiligen Geistes: der mich befähigt, aktiv zu werden, die Welt zu verändern – mit klarem Verstand und in festem Glauben.

* – Hinweis:
Diesen Text habe ich für die Leipziger Volkszeitung geschrieben, in der er am 23. Mai 2020 in der Kolumnen-Reihe “Gedanken zum Wochenende” erschienen ist.

Neues Album „Das Handgemenge von Wölbattendorf“ – ab 15. Mai!

Die Entstehungs-Story meines neuen Albums kann man sich im Video oben in aller Ruhe anschauen, oder man kann folgende Zusammenfassung lesen, die ich für Youtube & Co gezimmert habe:

Zwei alte Freunde gehen nach über eineinhalb Jahrzehnten wieder gemeinsam ins Studio. Fernab jeden Trubels, in der Ruhe Oberfrankens, begeben sie sich in die Obhut von Produzent marQs Plietsch. In einem einwöchigen Kreativrausch entstehen 14 Aufnahmen, die als großes Ganzes die musikalische Essenz dieser Freundschaft bilden: „Das Handgemenge von Wölbattendorf“ von Daniel Heinze und Robert Kratzsch erscheint am 15. Mai 2020 als Stream und Download sowie als CD-Deluxe-Edition inkl. aufwendig gestaltetem 20-Seiten-Booklet.

Ich bin extrem stolz auf dieses Baby und kann die extrem schicke CD-Version wirklich, wirklich ans Herz legen – ihr könnt sie HIER direkt bei mir bestellen (wie viele andere CDs von mir auch). Es folgen noch ein paar weitere musikalische Eindrücke, zuvor sei jedoch noch auf meine neue Daniel-macht-Musik-Seite bei Facebook verwiesen, auf der es künftig alle Infos zu meinen musikalischen Machenschaften neben 2zueins! geben wird. Also, hier FB-Seite abonnieren und hier neue CD bestellen. Danke! 🙂

1. Quartal 2020

Gehört:
Trey Anastasio – 2019-10-29 – Stern Auditorium, Carnegie Hall, NYC, NY
Trey Anastasio – Quarantine Sessions
Trey Anastasio Band – 2019-04-28 – Brooklyn Bowl, New York, NY
Kyshona Armstrong – Listen
Carla Bley – Life Goes On
Blues Traveler – 1994-08-31 – Jones Beach Amphitheater, Wantagh, NY
Blues Traveler – 1994-09-01 – Jones Beach Amphitheater, Wantagh, NY
Blues Traveler – 1994-09-03 – SPAC, Saratoga Springs, NY
Blues Traveler – 1994-09-19 – Irving Plaza, New York, NY
Blues Traveler – 1995-12-29 – Roseland Ballroom, New York City, NY
Blues Traveler – 1995-12-30 – Roseland Ballroom, New York City, NY
Blues Traveler – 1995-12-31 – Roseland Ballroom, New York City, NY
Blues Traveler – 1998-07-30 – Great Woods Performing Arts Center, Mansfield, MA
Caribou – Suddenly
Robert Cray – That’s What I Heard
Circles Around the Sun – Circles Around the Sun
Dead & Company – 2020-01-16 – Moon Palace, Cancun, MEX
Dead & Company – 2020-01-18 – Moon Palace, Cancun, MEX
Dead & Company – 2020-01-19 – Moon Palace, Cancun, MEX
Brett Dennen – Acoustic Vol. 1
Frazey Ford – U kin B the Sun
Devon Gilfillian – Black Hole Rainbow
David Gray – White Ladder (20th Anniversary Edition)
Ethan Gruska – En Garde
G. Love & Special Sauce – The Juice
Hudson Taylor – Loving Everywhere I Go
Martyn Joseph – Days Of Decision: A Tribute To Phil Ochs
Jono Manson – Silver Moon
Jono Manson – Silver Moon Demos
Dave Matthews – 2020-03-26 – Matthews Residence – Seattle, WA
Dave Matthews Band – Live at the Hollywood Bowl 09.10.18
Dave Matthews Band – Warehouse 10 Volume 9
Sammy Miller and The Congregation – Leaving Egypt
Mandy Moore – Silver Landings
John Moreland – LP5
Pearl Jam – Gigaton
Phish – 1994-11-12 – KSU Mac Center, Kent, OH
Phish – 2019-12-28 – Madison Square Garden, New York, NY
Phish – 2019-12-29 – Madison Square Garden, New York, NY
Phish – 2019-12-30 – Madison Square Garden, New York, NY
Phish – 2019-12-31 – Madison Square Garden, New York, NY
Phish – 2020-02-20 – Moon Place, Riviera Maya, MX
Phish – 2020-02-21 – Moon Place, Riviera Maya, MX
Phish – 2020-02-22 – Moon Place, Riviera Maya, MX
Phish – 2020-02-23 – Moon Place, Riviera Maya, MX
Phish – Headphones Jam
Phish – The Man Who Stepped Into Yesterday
Phish – The Victor Disc
Pinegrove – Marigold
John Popper, Chan Kinchla & Chris Barron – 2008-05-27 – WFUV Studios, New York, NY
Nathaniel Rateliff – And It’s Still Alright
Josh Ritter – Losing Battles EP
Spanish Love Songs – Brave Faces Everyone
Spin Doctors – 2020-01-30 – Brooklyn Bowl, New York, NY
The Stone Foxes – Gold
Stoppok – Jubel
Stoppok – Live at Rockpalast 1990 & 1997
Tame Impala – The Slow Rush
Various – SELIG macht SELIG
Vierwaender – Vierwaender
Hailey Whitters – The Dream
Jonathan Wilson – Dixie Blur

Gesehen:
Claudia Buder, Propstei, Leipzig
Stoppok, Anker, Leipzig

Gelesen:
Stephen King – Das Institut
Frédéric Martel – Sodom. Macht, Homosexualität und Doppelmoral im Vatikan
Gregor Sander – Alles richtig gemacht
Valerie Schönian – Ostbewusstsein. Warum Nachwendekinder für den Osten streiten und was das für die Deutsche Einheit bedeutet

„Bewahrung der Schöpfung: das drängendste Thema unserer Zeit!“

######## UPDATE 31.03.2020 ########
Wegen der aktuellen Corona-Situation wurde der Bistumsumwelttag verschoben, er findet also NICHT am 20. Juni 2020 statt. Neuer Termin steht noch nicht fest.
######## UPDATE 31.03.2020 ########

Gespräch mit Martina Breyer, der Vorsitzenden des Katholikenrates Dresden-Meißen, zum Bistumsumwelttag am 20. Juni 2020

Frau Breyer, für diesen Juni bereitet der Katholikenrat zusammen mit Bischof Heinrich Timmerevers und dem Bistum Dresden-Meißen einen Bistumsumwelttag vor – am 20. Juni geht’s auf die Zentraldeponie Cröbern am Störmthaler See. Springen die Katholiken jetzt auf den “Fridays for Future”-Klimazug auf?

Martina Breyer: Wir springen auf keinen Zug auf, sondern wir beackern das drängendste Thema unserer Tage! Es geht um die Bewahrung der Schöpfung und um Fragen der Gerechtigkeit, die damit direkt verbunden sind. Das zu bewahren und zu erhalten, was Gott uns Menschen geschenkt hat, ist ein Grundauftrag für alle Christen. Auch haben wir dafür zu sorgen, dass die Gaben, die uns diese Schöpfung schenkt, gerecht verteilt werden und so allen dienen – Hunger, soziales Elend und rücksichtslose Ausbeutung sind Problemfelder, denen sich keiner verschließen darf. Ja, durch Bewegungen wie “Fridays for Future” sind diese Themen im Moment präsenter denn je – aber das ist auch gut so. Es ist nur richtig und gut, dass Umwelt- und Klimafragen keine Nebensachen sind, sondern im Fokus des gesellschaftlichen Bewusstseins angekommen sind.

Warum darf ich den Bistumsumwelttag am 20. Juni nicht verpassen?

Martina Breyer: Weil schon ein Tag einen großen Unterschied machen kann! Wir laden alle ein, sich ein paar Stunden ganz konkret mit Fragen des Umweltschutzes und der Nachhaltigkeit zu beschäftigen. Was passiert mit all dem Müll, den wir jeden Tag produzieren? Wie kann ich ganz praktisch Müll vermeiden, zu Hause, in meinem Verein, im Pfarrhaus oder im Garten? Wie halte ich es mit meinem Konsum? Was brauche ich wirklich? Welche Auswirkungen hat mein Handeln auf den Rest der Welt? Das sind alles Themen, die zur Sprache kommen werden: in Workshops, bei Führungen über das Gelände, in Diskussionen, Vorträgen. Ein Markt der Möglichkeiten zeigt auf, auf wie vielen Feldern man sich engagieren kann. Jeder bringt seine Erfahrungen und Ideen mit, und geht später hoffentlich mit neuen, konkreten Ideen zurück in seinen Alltag.

Das klingt ja fast nach … Spaß?!

Martina Breyer: Naja, wir hoffen auf alle Fälle, dass der Bistumsumwelttag ein fröhlicher Tag, auch ein Fest wird. Gott hat uns diese Schöpfung geschenkt, anvertraut – und wir dürfen sie gestalten. Das ist doch toll! Jammern nützt nichts, den Kopf in den Sand stecken aber eben auch nicht. Deshalb sagen wir gemeinsam mit Bischof Heinrich: voller Gottvertrauen packen wir die Probleme an, suchen nach Lösungen, bringen uns ein und gehen gestärkt nach Hause. Natürlich sind die Themen ernst und wichtig – trotzdem können wir sie mit Optimismus und Empathie angehen! Auch wollen wir die spirituelle Dimension nicht außer Acht lassen: so wird es am 20. Juni bei Gebetszeiten oder auf einem Klageweg Gelegenheit geben, unsere Sorge um die Umwelt vor Gott zu bringen.

Eine wichtige Rolle spielt an dem Tag auch “Laudato Si”, die Enzyklika von Papst Franziskus, die 2015 erschienen ist …

Martina Breyer: … und die heute aktueller denn je ist! Ganz genau. Franziskus zeigt schonungslos auf, in welcher Schieflage die Welt derzeit ist. Dass Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit zusammen gehören. Dass der Schutz von Natur und Umwelt und die Sorge um die Menschen zwei Seiten einer Medaille sind. Etwa die Menschen auf der Südhalbkugel, die unter unserem Wohlstand hier auf der Nordhalbkugel zutiefst leiden müssen. Der Papst ist da unmissverständlich und nimmt da keinen aus. Wir als Christen haben uns darum zu kümmern. Nicht in großen Sonntagsreden, oder durch kurzatmigen Aktionismus, sondern dauerhaft und nachhaltig. Jede und jeder an ihrem und seinem Platz im Leben.

Zum Bistumsumwelttag sind demnach nicht nur Katholik*innen aus Sachsen und Ostthüringen willkommen?

Martina Breyer: Ganz im Gegenteil. Dieser Tag ist offen für alle, denen Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit am Herzen liegen. Die etwas Konkretes bewegen und verändern wollen. Die schlauer werden wollen, die in ihrem Umfeld etwas probieren möchten. Ich lade Sie alle ein, am Samstag, 20. Juni in Cröbern dabei zu sein! Mehr noch: bitte bringen Sie Ihre interessierten Freund*innen, Nachbarn, Kolleg*innen mit – alle, die etwas zum Guten hin bewegen, ändern wollen, sind herzlich willkommen.

Frau Breyer, vielen Dank für das Gespräch!

Disclosure:
Dieser Text ist von mir im Auftrag des Katholikenrates im Bistum Dresden-Meißen für verschiedene kirchliche Medien verfasst worden. Ich bin selbst Mitglied des Katholikenrates und unterstütze den Vorstand in Fragen der Öffentlichkeitsarbeit.