2. Quartal 2016

Gehört:
Matt Andersen – Honest Man
Joseph Arthur – The Family
Band Of Horses – Why Are You OK
James Blake – The Colour in Anything
Boy George – This Is What I Dub Vol. 1
Jake Bugg – On My One
Aaron Comess – Live 2016
The Coral – Distance Inbetween
DMA’s – Hills End
Fossil Collective – Flux
Garbage – Strange Little Birds
Gov’t Mule – 2016-05-19 – Huxley’s, Berlin, DE
Gov’t Mule – 2016-05-20 – Fabrik, Hamburg, DE
Ben Harper & The Innocent Criminals – Call It What It Is
Ben Harper & The Innocent Criminals – Live From Red Rocks Amphitheatre 9.15.15
Mayer Hawthorne – Man About Town
Max Jury – Max Jury
Last Shadow Puppets – Everything You’ve Come To Expect
Lukas Graham – Lukas Graham (Blue Album)
Dave Matthews Band – Live Trax, Vol. 37: 1992-11-11 Trax, Charlottesville, VA
Dave Matthews Band – Warehouse 10 Volume 4
M83 – Junk
My Brothers And I – Live From Mississippi Studios
Tom Odell – Wrong Crowd
Gregory Porter – Take Me To The Alley
Próxima Parada – Próxima Parada
Radiohead – A Moon Shaped Pool
Mavis Staples – Livin‘ On A High Note
Travis – Everything At Once
Various Artists – Day Of The Dead
Water And Sand (Kim Taylor & Todd Thibaud) – Early Recordings EP
Water And Sand (Kim Taylor & Todd Thibaud) – Water And Sand
Weezer – White Album
Yeasayer – Amen & Goodbye
Yeasayer – Good Evening Washington D.C., Live at 9.30 Club

Gesehen:
Gloria, Alter Schlachthof, Dresden
Gov’t Mule, Huxley’s, Berlin
Gov’t Mule, Fabrik, Hamburg
New Orleans Saxony Gospel Choir, Markt, Leipzig
Sarah & Julian, Alter Schlachthof, Dresden
Rozhinkes Duo feat. Karolina Trybala, Moritzbastei, Leipzig
Konstantin Wecker & Band, Gewandhaus, Leipzig

Gelesen:
Navid Kermani – Einbruch der Wirklichkeit. Auf dem Flüchtlingstrek durch Europa
John Popper with Dean Budnick – Suck and Blow: And Other Stories I’m Not Supposed to Tell
Rainer M. Schießler – Himmel. Herrgott. Sakrament. Eintreten statt austreten
Barbara Wenz – Das Farnese-Komplott

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So war „mein“ Katholikentag in Leipzig

Nun ist der 100. Deutsche Katholikentag in Leipzig schon wieder ein paar Tage Geschichte. Zeit, hier ein paar Erinnerungen an das Großtreffen festzuhalten. Schließlich war ich gleich in mehreren Funktionen ins Geschehen involviert …

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Besonders stolz bin ich auf die knapp 20 Jugendlichen aus der Leipziger Dekanatsjugend und die fünf jungen Erwachsenen aus der Behindertenwerkstatt St. Michael Leipzig, die im Rahmen des Medienprojektes Mypzig100 auf eigene Faust vom Katholikentag berichtet haben. Kaum eine(r) von ihnen wusste vorher, wie eine Redaktion funktioniert, wie man Beiträge baut oder Videofilme schneidet. Umso grandioser die Ergebnisse – über 20 Beiträge und Filme sind entstanden, zwei Beispiele hab ich hier mal verlinkt.

Der geschätzte Kollege Andreas Golinski und ich fungierten als Coaches, die mit ihrem Medien-Know-How die Jugendredaktion unterstützten – eine Aufgabe, die unglaublichen Spaß gemacht hat. Also, wer sehen möchte, wie katholische Jugendliche und einige behinderte Menschen aus Leipzig den Katholikentag erlebt haben, der nehme sich etwas Zeit und klicke sich durch die Mypzig100-Produktionen.

2016-05-28

Schon seit Januar 2015 habe ich im Arbeitskreis Kultur das Katholikentagsprogramm mit vorbereitet, mein Schwerpunkt lag dabei auf der Entwicklung eines kleinen, aber feinen Literaturangebotes. Die vielleicht eigenwilligste Idee: lassen wir doch den Erzbischof von Berlin abseits des ganzen Trubels eine Lesung für Kinder halten – am besten im alten Eisenbahnwaggon auf Gleis 24 im Hauptbahnhof. Erzbischof Koch war für die Idee sofort Feuer und Flamme. Aber: würden denn überhaupt Eltern und Kinder den recht versteckt gelegenen Veranstaltungsort finden? Unsere Sorge war völlig unbegründet, die Lesung im historischen Speisewagen war gleich zwei Mal total überfüllt. Gregor Krumpholz von der Katholischen Nachrichten-Agentur hat von der ungewöhnlichen Literaturveranstaltung berichtet, auch das ZDF war dabei.

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Eine andere KNA-Kollegin, Karin Wollschläger, hatte die Idee, im Rahmen des Katholikentages mal ein Experiment in Sachen Mobile Journalism zu wagen. Über 5045 JournalistInnen aller möglicher Medien haben gemeinsam getumblrt – abseitige Beobachtungen, kleine Anekdoten, unfertige Gedanken und Vieles dazwischen kam da im Laufe der fünf Tage zusammen, von den Smartphones der Beiteiligten direkt ins Blog, quasi. Wühlt man sich jetzt, ein paar Tage nach dem Katholikentag, durch die Seite, so taugt sie als äußerst unterhaltsame Ergänzung zu all den Analysen des Treffens in den einschlägigen Medien.

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Es gäbe noch viel mehr zu berichten – etwa von den amüsanten Stunden an der „ansprechBar“ des Diözesanrates Dresden-Meißen, an der wir am Eröffnungsabend Kaffee an die Gäste verschenkt haben. Von den vielen kleinen geplanten und ungeplanten Begegnungen am Rande. Von der Skepsis mancher Leipziger, die sich im Laufe der Woche in so etwas wie vorsichtige Neugier zu verwandeln schien und und und. Da mich aber nach wie vor eine gewisse Grundmüdigkeit nach den eher schlaflosen Tagen der letzten Woche plagt, behalte ich diese erstmal für mich und hüte sie als kleinen Schatz, als Souvenir einer Woche, die gewiss noch lange in mir und vielen anderen nachklingen wird.

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1. Quartal 2016

Gehört:
Luther Allison – Songs From The Road
AnnenMayKantereit – Alles nix Konkretes
Blossoms – At Most A Kiss EP
Blossoms – Blow Rose EP
Blossoms – Charlemagne EP
Blue Rose Code – Grateful EP
The Cat Empire – Rising With The Sun
Chef’Special – Chef’Special EP
Andy Cooper – Room To Breathe
Christopher The Conquered – I’m Not Famous Yet EP
Element Of Crime – Wenn der Wolf schläft müssen alle Schafe ruhen EP
Jack Garratt – Phase
Gene – Lost In The Fog (1993-2004, bootleg)
Giant Kitty – This Stupid Stuff
Rhiannon Giddens – Factory Girl EP
Samm Henshaw – The Sound Experiment
Joshua Hyslop – In Deepest Blue
Joshua Hyslop – Living & Dying EP
Elton John – Wonderful Crazy Night
Lawrence – Breakfast
Clyde Lawrence – The Rewrite (Original Motion Picture Soundtrack)
Jon Licht – Silence & The Still
Jeremy Loops – Trading Change
G Love & Special Sauce – Love Saves The Day
Dave Matthews Band – DMBlive 1994-02-22 Trax, Charlottesvilla, VA
Jimi Charles Moody – Islington
The Pines – Above The Prairie
Planet Of The Abts – All Things The Valley
Planet Of The Abts – Planet Of The Abts
Charlie Puth – Nine Track Mind
Chris Robinson Brotherhood – 2016 New Years Run Selections (Raven’s Reels)
Bill Ryder-Jones – West Kirby County Primary
Secret Source – Rotating EP
Shurman – East Side Of Love
Luke Sital-Singh – The Breakneck Speed Of Tomorrow
Leo Stannard – Free Rein EP
Stolen Ogre – Road To Jericho
SWMRS – Drive North
Lawrence Taylor – Bang Bang EP
Various – God Don’t Never Change: The Songs of Blind Willie Johnson
Various – Day Of The Dead (album preview)
Walking On Cars – Everything This Way
Zayn – Mind Of Mine
2zueins! – Plus X EP

Gesehen:
Emiliy’s Giant, Werk II, Leipzig
Kafka Tamura, Werk II, Leipzig
Lot, Werk II, Leipzig
SAFI, Werk II, Leipzig
João Soeiro e amigos, Fora de Moda, Lissabon
The Stamp, Täubchenthal, Leipzig
The View, Täubchenthal, Leipzig

Gelesen:
Christian Gailus – Glashaus (2)
Scott Mills – Love You Bye: My Story
Peter Richter – 89/90
Christiann Hennecke & Gabriele Viecens – Der Kirchenkurs. Wege zu einer Kirche der Beteiligung
Reinhard Körner – Kirchisch für normale Menschen
Heinz Strunk – Der goldene Handschuh

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Neu auf Heldenstadt.de: The Impresario Files und eine neue Spotify-Playlist.

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Auch, wenn wir zur Zeit nicht täglich am Start sind, passiert drüben auf Heldenstadt.de doch Einiges! So ist seit ein paar Tagen der inzwischen 20. Leipzig-Podcast von Guido und mir online – diesmal huldigen wir einem echten Leipziger Original. Und seit heute morgen gibt’s die taufrische „The Sound Of Leipzig“-Playlist: jeden Monat mixen wir die spannendsten Bands der Stadt mit den tollsten Künstlern, die dieser Tage in Leipzig zu Gast sind. Es ist jedes Mal aufs Neue ein Vergnügen, die Liste zusammenzustellen – so auch im März. Viel Spaß beim Hören und Entdecken!

(Grafiken (c) Heldenstadt.de)

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Zum Bandgeburtstag: neue Remixe von und mit 2zueins!

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So einen Schalttag kriegt man ja nur alle vier Jahre, also sollte man ihn auch nutzen – mindestens für einen Blogeintrag, besser noch für die Veröffentlichung von Musik! Dann nutz ich ihn doch glatt mal für beides …

Heiko und ich machen ja seit 2005 als Duo Musik. Im Jahr 2006 gaben wir uns nach vier, fünf mehr oder weniger „namenlosen“ Gigs den Namen 2zueins! Damit markiert das Jahr 2016 den zehnten Bandgeburtstag. Und das feiern wir mit drei ziemlich coolen Remixen, die Freunde von uns anlässlich unseres Zehnten gebastelt haben. Alle Infos zu PLUS X, so heißt die neue EP, stehen auf unserer Website. Reinhören könnt Ihr z.B. bei Spotify.

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Zu viele Ausrufezeichen

lvz 23.1.2016

Wer bei Facebook, WhatsApp & Co. sein Gegenüber die ganze Zeit in Großbuchstaben antextet, sendet eine unmissverständliche Botschaft – allerdings keine besonders nette. Ständiges Großschreiben bedeutet nämlich: Da schreit, da brüllt jemand herum. So steht es in den Netiquetten, dem Knigge für die Datenautobahn mit Verhaltensregeln zum Miteinander im Internet. Über die Jahre hat sich diese Deutung eingebürgert: Wer nur in Großbuchstaben tippt, wird als hysterisch, genervt oder wütend wahrgenommen. Wer will das schon?

Ganz ähnlich ist das auch mit Ausrufezeichen: in E-Mails oder Briefen, ja sogar bei Aushängen des Hausmeisters im Treppenhaus. Immer wieder mal bekommt man schriftliche Botschaften, in denen es regelrecht vor Ausrufezeichen wimmelt. Es ist die eine Sache, jemanden um etwas zu bitten. Oder in aller Klarheit etwas Berechtigtes einzufordern. Aber! Wenn! Dann! Gefühlt! Nach! Jedem! Wort! ein Ausrufezeichen folgt, dann liest sich das, als wäre man bei der Armee und es regnet gerade Befehle auf die Untergebenen herab: Machen Sie das! Tun Sie jenes! Unterlassen Sie dieses! Keine besonders angenehme Atmosphäre, wo man doch eigentlich auf die Einsicht, das Wohlwollen und die Kooperation des Adressaten hofft …

Ich erinnere mich noch gut an den Deutschunterricht in der Schule. Die Lehrerin meinte da zu uns: „Stellt Euch vor, Ausrufezeichen wären unheimlich kostbar und teuer. Die benutzt Ihr also nur sparsam; nur, wenn es unbedingt sein muss.“ Das finde ich schlau. Das Ausrufezeichen ist ein hilfreiches Signal, wenn mal was wirklich wichtig ist. Doch es ist kein Standardsatzende, damit das zuvor Geschriebene ein wenig wichtiger oder nachdrücklicher wirkt. Wenn mich jemand schriftlich um etwas bittet, mich ermahnt oder – von mir aus – auch mal so richtig sauer auf mich ist: Ohne Ausrufezeichen-Flut und Großbuchstaben-Attacke bin ich garantiert empfänglicher für derartige Botschaften.

Das lässt sich auch gut auf die großen Diskurse unserer Tage beziehen: Gerade bei ernsten Angelegenheiten, in hitzigen Debatten oder brenzligen Situationen können Sachlichkeit, Höflichkeit und Fairness nämlich niemals schaden.

Hinweis:
Diesen Text habe ich für die “Leipziger Volkszeitung” geschrieben, in der er am 23. Januar 2016 in der Kolumnen-Reihe “Gedanken zum Wochenende” erschienen ist.

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Mein 2015: Ein Fazit.

USA 2015

Das war also 2015. Es beginnt in Weinsberg und mit einem Rückflug gen Leipzig. Dann Brighton. Hof. Dresden. Werdau, immer wieder und immer gern. London. Trebsen. New York. Washington. Boston. Englewood, New Jersey. Erfurt. Sheffield. Frankfurt. Berlin. Düsseldorf. München. Bari. Markkleeberg. Wunderbare Reisen, Wiedersehen mit alten Freunden. Ob in Manhattan oder Schwedt: das gute Gefühl, willkommen zu sein. Unvergessliche Stunden auf zwei Kontinenten. Zweiter Platz für 2zueins! beim Slam in der ausverkaufen Moritzbastei. Überhaupt, so viele Konzerte gespielt wie lange nicht. Voller Stolz „Kratzer“ rausgehauen, meine Solo-EP. Vorbereitungen für den Katholikentag. Erkundungen. Steuergruppen. Großtreffen. Protokolle. Die neue Propstei. Neuerdings „Einzelpersönlichkeit“ im Diözesanrat. Diözese neuerdings ohne Bischof. Tolle Feiern: 50. Geburtstag hier, Silberhochzeit da. Die Taufe des Patenkindes. Ein weiteres Patenkind. Schon mehr als fünf Jahre an Heldenstadt.de mitbauen, geil. (Viel zu) viele Serien bingegewatcht. Unwirklich: das dritte Weihnachten seit Mutterns Tod. Das erste ohne Bärbel (Du fehlst). Nachdenken über Veränderung. Tiefe Dankbarkeit für das Erreichte, Erlebte, Erfahrene. Und dann ein Jahresende zwischen Wunder und Hiobsbotschaft. Gelernte Lektion 2015? Tu nie was, nie was ohne Musik.

Italien 2015

Hier noch einmal meine Lieblings-Listen 2015 im Überblick:
Lieblingsalben 2015
Lieblingskonzerte 2015
Lieblingslieder 2015

Danke, werter Besucher, für’s Mitlesen, Dabeisein, Begleiten und Beobachten im Jahr 2015 – ich freue mich auf 2016 und viele neue Lieder, Bücher, Reisen, Eindrücke, Momente und Blogeinträge.

Ältere Jahresrückblicke:
2014 (Fazit, Alben, Konzerte, Lieder)
2013 (Fazit, Alben, Konzerte, Lieder)
2012 (Fazit, Alben, Konzerte, Lieder)
2011 (Fazit, Alben, Konzerte, Lieder)
2010 (Fazit, Alben, Konzerte, Lieder)
2009
2008
2006
2005
2004

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