Helden mit Dellen – die neue CD von 2zueins! ist da

Da ist sie, die neue CD meiner Band 2zueins! – „Helden mit Dellen“ heißt sie und wir (Heiko, Dirk, Robert und ich) sind sehr stolz drauf. Zu hören überall, wo man Musik streamt oder downloadet, oder aber als schicke CD-Edition direkt von uns. Die ganze Geschichte zu dieser Platte und zum 15. Bandjubiläum steht hier. Und hier die beiden Videos mit den Singles zur CD:

Wenn Corona unsere Pläne durchkreuzt


Eigentlich würde unsere Familie an diesem Wochenende ein großes Fest feiern: den 80. meines Onkels. Normalerweise reist da die ganze Sippe aus allen Ecken des Landes an – Neffen und Nichten, Kind und Kegel, Enkel und Urenkel. Wir würden gut essen und trinken, es gäbe ein selbstgebautes Kulturprogramm und nachts, bevor das Taxi einen nach Hause kutschiert, lägen wir uns in den Armen, um uns gegenseitig zu versichern: Das sollten wir viel, viel häufiger machen, nicht wahr?

Eigentlich. Normalerweise.

Würde, hätte, könnte. Das ist jetzt schon der dritte oder vierte große Anlass, den unsere Familie wegen Corona nicht feiern kann wie üblich – Sie merken, wir feiern gern und viel! Ein weiterer Plan also, durchkreuzt durch diese Pandemie. Natürlich verstehen wir das. Halten wir uns an die Regeln. Sind vernünftig. Trotzdem fühlt es sich doof an, wenn das, worauf man sich freut und was man sich erhofft, dann nicht stattfinden kann. Ja, Corona ist von Anfang an auch eine Übung in Demut und Geduld. Bei vielen geht es dabei um deutlich Wichtigeres als um Geburtstagspartys: um Existenzen, die Gesundheit und mehr.

Als Christ darf ich aber nach wie vor auf Gott vertrauen: „Gott, viele meiner Pläne werden gerade durchkreuzt. Hilf mir, trotzdem geduldig und zuversichtlich zu bleiben.“ Ja, ich baue darauf, dass ich trotz Planänderungen, Krisen und Sorgen auch weiter voller Hoffnung in die Zukunft schauen darf: die nächste zünftige Familienfete kommt bestimmt.

Hinweis:
Diesen Text habe ich für die Leipziger Volkszeitung geschrieben, in der er am 8. Mai 2021 in der Kolumnen-Reihe “Gedanken zum Wochenende” erschienen ist.

Hörfutter: ein paar Podcast-Tipps

Viel los gerade in Sachen Podcasts: zum einen ist da die aktuelle Folge von Heldenstadt, der Show, die ich zusammen mit meinem Kumpel Guido inzwischen im siebenten oder achten Jahr mache. Diesmal reden wir u.a. über nervige Singvögel und Sauce Hollandaise.

Spannend auch das Gespräch, das ich neulich mit Dr. Joachim Klose von der Konrad-Adenauer-Stiftung in Dresden führen konnte. Wir haben uns ausgerechnet über „Das Unsagbare“ unterhalten – hier könnt Ihr Euch das anhören.

Ebenfalls für Mit Herz und Haltung, den Podcast der Katholischen Akademie im Bistum Dresden-Meißen, entstanden ist eine Folge in Erinnerung an die schrecklichen Bilder und Nachrichten, die uns vor einem Jahr aus Bergamo in Italien erreichten. Darin sprechen wir u.a. mit dem einzigen der sechs an der Leipziger Uniklinik behandelten italienischen Corona-Patienten, der lebend nach Hause kehren konnte.

Welthit: erster Vorbote zum neuen 2zueins!-Album ist da

So, hier, es gibt frische Musik von mir/uns! Dirk, Heiko und ich a.k.a. 2zueins! waren im Studio und haben eine neue EP eingespielt, die in zwei Wochen endlich erscheint. Mehr zu der Platte namens Helden mit Dellen schon jetzt auf der Band-Website und im 2zueins!-Shop (bitte die schicke CD-Edition vorbestellen, lohnt sich) – hier das Video zur ersten Single, Welthit:

Mehr 2zueins! hier, mehr über all meine Musik gibt’s hier.

Ein Jahr mit Herz und Haltung


Der Podcast aus der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen, „Mit Herz und Haltung“ feiert dieser Tage seinen ersten Geburtstag. Aus diesem Anlass blicken wir – ich bin hier als Moderator und Produzent mit im Boot – auf die letzten Monate zurück: was mögen wir, was mögt Ihr an diesem Projekt? Was muss besser werden? Wohin geht die Reise in der nächsten Zeit?

Ein launiges Team-Gespräch mit Thomas Arnold und Jonas Lietz von der Akademie, Karin Wollschläger von der KNA und mir. Wer Lust hat auf diesen akustischen Blick hinter die Kulissen, klickt einfach hier und drückt auf Play.

Zeit zum Klagen


Klagezeit heißt eine neue ökumenische Gottesdienstreihe in Leipzig: „Hören, Schweigen und Beten in Zeiten der Pandemie“, so der Untertitel. Jeden Freitag 17 Uhr treffen sich Christ*innen in der Peters- oder der Propsteikirche (und im Livestream), um zu klagen. Also, um vor Gott zu bringen, was sie jetzt, in der Corona-Krise, belastet und bewegt. Hier soll es keinen Instant-Trost von der Kanzel regnen. Vielmehr ist die Idee, Gott die Klage, die Sorge erstmal klar und deutlich hinzuhalten. Wie einst in den Klagepsalmen …

Zu diesem Projekt und zum Wert von Klage durfte ich ein spannendes Interview mit Dr. Kerstin Menzel und Propst Gregor Giele führen, die beide das Klagezeit-Projekt in Leipzig mitinitiiert haben. Ihr könnt das Gespräch anhören – in der aktuellen Folge des Podcasts „Mit Herz und Haltung“ der Katholischen Akademie im Bistum Dresden-Meißen in Kooperation mit der RADIO PSR-Kirchenredaktion. Die gibt’s zum Beispiel hier und überall, wo’s Podcasts gibt.

Mein 2020: Ein Fazit.

Wie war das doch gleich, in diesem Lied von Niels Frevert, in meinen Lieblingsliedern 2019? „So lebe wohl, du rettungslos verlor‘nes Jahr, zieh‘ dahin mit dem Flüstern des Flusses, Strömung tief und klar.“ Geradezu prophetisch, wenn ich so auf 2020 zurückschaue. Corona hat natürlich auch meinen Alltag geprägt: Home Office, Masken, Sorgen um Mitmenschen, mehr Zeit in Zoom verbracht als im Wald, you name it.
Ganz für den Arsch war 2020 aber trotzdem nicht: bin unheimlich stolz auf’s Handgemenge, mein Album mit Robert. Glücklich über die eine Woche EP-Aufnahmen mit den 2zueins!-Jungs (mehr dazu 2021, versprochen). Begeistert von neuen Projekten wie dem Podcast Mit Herz und Haltung, froh über Konstanten im Leben wie den Heldenstadt-Podcast mit Guido oder die Arbeit im Katholikenrat und im Trägerverein. Erleichtert, dass wir allen Einschränkungen zum Trotz Woche für Woche möglichst abwechslungsreiche Radiosendungen basteln konnten. Dass ich kurz vor der Pandemie in diesem Jahr noch Tirana und Albanien entdecken und im Sommer ein paar Tage in Potsdam Urlaub machen konnte, empfinde ich angesichts des aktuellen Lockdowns zum Jahreswechsel regelrecht als Privileg.
Und doch: so viele durchkreuzte Pläne, so viele Menschen, denen ich nicht begegnen konnte, so viele Unsicherheiten, so viel Ungewohntes. Ich hoffe und bete, dass 2021 da wieder anders wird, dass wir mit Zuversicht und Rücksicht die Pandemie in den Griff kriegen und so viel wie möglich von dem zurück bekommen, was uns gerade an Zwischenmenschlichem, Nähe und Kultur fehlt. So, Niels, jetzt Du nochmal, bitte. „Was vergangen ist, ist vergangen und lange her, irgendwann nur noch Rost an den Händen vom Brückengeländer.

Hier noch einmal meine Lieblings-Listen 2020 im Überblick:
Lieblingsalben 2020
Lieblingskonzerte 2020
Lieblingslieder 2020

Danke, werter Besucher, für’s Mitlesen, Dabeisein, Begleiten und Beobachten im Jahr 2020 – ich freue mich auf 2021 und viele neue Lieder, Bücher, Reisen, Eindrücke, Momente und Blogeinträge.

Ältere Jahresrückblicke:
2019 (Fazit, Alben, Konzerte, Lieder)
2018 (FazitAlbenKonzerteLieder)
2017 (FazitAlbenKonzerteLieder)
2016 (FazitAlbenKonzerteLieder)
2015 (FazitAlbenKonzerteLieder)
2014 (FazitAlbenKonzerteLieder)
2013 (FazitAlbenKonzerteLieder)
2012 (FazitAlbenKonzerteLieder)
2011 (FazitAlbenKonzerteLieder)
2010 (FazitAlbenKonzerteLieder)
2009
2008
2006
2005
2004

Hörtipp: Heldenstadt-Podcast, Folge 61

Ganz frisch erschienen: die neuste Ausgabe des Heldenstadt.de-Podcasts, in dem ich zusammen mit Guido Corleone seit 2014 in schöner Regelmäßigkeit über all die Leipzig-Themen spreche, die uns diskussionswürdig erscheinen – von Popkultur bis Hochkultur, von Straßenverkehr bis Netzleben. Diesmal geht’s u.a. um’s „Würgegate“ bei den Leipziger Verkehrsbetrieben und die nächtlichen Hubschraubereinsätze besonders im Süden der Stadt. Wenn Euch gefällt, was wir da machen: einfach abonnieren, den Podcast gibt’s circa monatlich und natürlich überall, wo’s Podcasts gibt!

Zwischen Himmelfahrt und Pfingsten: Mut zur Veränderung

Als Kind kam mir das schier unendlich vor: von Aschermittwoch bis Ostern? 40 Tage Fastenzeit! Von Ostern bis Christi Himmelfahrt? Noch einmal genau so lang, 40 Tage! Und am Pfingstsonntag ist Ostern fette 50 Tage her – unendlich viel Zeit … Sicher, als Erwachsener vergeht die Zeit gefühlt schneller. In diesem Jahr kommt es mir dank Corona aber so vor, als rase die Zeit erst recht! War nicht eben erst Anfang März?

Mitten in diese Zeitwahrnehmung fallen jetzt Christi Himmelfahrt und Pfingsten. Das eine Fest ist gerade vorbei, das andere steht in einer Woche an. Beide fühlen sich für mich in diesem Jahr besonders an. Da ist das Versprechen von Jesus, an das ich mich an Himmelfahrt erinnere: “Ihr seht mich vielleicht nicht, doch seid Euch sicher, ich bin immer bei Euch.” Pfingsten wiederum ist das Fest mit dem Heiligen Geist, der mich befähigt, “hinaus in die Welt” zu gehen, sie zum Guten hin zu verändern.

Zwei Stützen, die mir helfen, diese Corona-Zeit zu meistern. Diese unglaublich schnell fortschreitende Zeit, in der sich Nachrichten überschlagen, man genau prüfen muss, welcher Geist hinter welcher Botschaft steckt, man sich in Acht nehmen muss vor falschen Verführern und allzu einfachen Erklärungen.

Ich wünsche auch Ihnen diese zwei Stützen: die Himmelfahrts-Gewissheit, nicht allein durchs Leben zu gehen und alles immer alleine schultern zu müssen. Und das Pfingst-Geschenk des Heiligen Geistes: der mich befähigt, aktiv zu werden, die Welt zu verändern – mit klarem Verstand und in festem Glauben.

* – Hinweis:
Diesen Text habe ich für die Leipziger Volkszeitung geschrieben, in der er am 23. Mai 2020 in der Kolumnen-Reihe “Gedanken zum Wochenende” erschienen ist.

Neues Album „Das Handgemenge von Wölbattendorf“ – ab 15. Mai!

Die Entstehungs-Story meines neuen Albums kann man sich im Video oben in aller Ruhe anschauen, oder man kann folgende Zusammenfassung lesen, die ich für Youtube & Co gezimmert habe:

Zwei alte Freunde gehen nach über eineinhalb Jahrzehnten wieder gemeinsam ins Studio. Fernab jeden Trubels, in der Ruhe Oberfrankens, begeben sie sich in die Obhut von Produzent marQs Plietsch. In einem einwöchigen Kreativrausch entstehen 14 Aufnahmen, die als großes Ganzes die musikalische Essenz dieser Freundschaft bilden: „Das Handgemenge von Wölbattendorf“ von Daniel Heinze und Robert Kratzsch erscheint am 15. Mai 2020 als Stream und Download sowie als CD-Deluxe-Edition inkl. aufwendig gestaltetem 20-Seiten-Booklet.

Ich bin extrem stolz auf dieses Baby und kann die extrem schicke CD-Version wirklich, wirklich ans Herz legen – ihr könnt sie HIER direkt bei mir bestellen (wie viele andere CDs von mir auch). Es folgen noch ein paar weitere musikalische Eindrücke, zuvor sei jedoch noch auf meine neue Daniel-macht-Musik-Seite bei Facebook verwiesen, auf der es künftig alle Infos zu meinen musikalischen Machenschaften neben 2zueins! geben wird. Also, hier FB-Seite abonnieren und hier neue CD bestellen. Danke! 🙂