Konzerte, Aprilscherze, Seen und Messen: es besteht Redebedarf.

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Guido und ich mussten mal wieder reden – immerhin sind fast zwei Monate seit dem letzten Podcast für Heldenstadt.de vergangen. Und so haben wir denn eine Stunde lang geplaudert und die Aufnahmegeräte mitlaufen lassen. Wir sprechen u.a. über die Buchmesse zurück, den besten Stadtverwaltungs-Aprilscherz aller Zeiten, die Elefanten im Zoo, den Zwenkauer Sees, Großbaustellen, die Leipziger Zeitung und die jüngsten Leipzig-Gastspiele von Wanda und Olli Schulz. Wer reinhören mag, kann das hier tun, den Podcast abonnieren könnt Ihr hier (RSS) oder natürlich auch bei iTunes.

Österreich und der Pop-Hype

Fällt schon auf: Musik aus Österreich ist derzeit ziemlich angesagt, ziemlich erfolgreich und – es ist schlicht und einfach so – ziemlich gut. Bands wie Bilderbuch, Wanda und Ja, Panik haben die Feuilletons fest im Griff, füllen große Hallen auch weit über die Grenzen Österreichs hinaus und begeistern mit dem selbstbewussten, originellen Kram, den sie veröffentlichen.

Ein fantastisches knapp einstündiges Feature zum aktuellen „Austropop-Hype“ habe ich dieser Tage in einem Bayern2-Zündfunk-Podcast gehört. Das sei hiermit wärmstens empfohlen. Über die Sendung schreiben die Macher:

Der Zündfunk hat die Wiener Szene besucht, mit drei Generationen österreichischer Künstler gesprochen, mit den Durchstartern und ihren Managern gesprochen, hat sich das Genre „Austropop“ erklären lassen, aber auch geschaut, was Wien jenseits der Popmusik an politischer und literarischer Kultur zu bieten hat.

Die „Zündfunk-Langstrecke“ zur „Neuen Wiener Szene“ gibt’s hier als mp3.

Plötzlich Podcaster

Anfang des Jahres stellten Guido (Mastermind, Erfinder und CEO von heldenstadt.de) und ich (seit 2010 sein treuer DienerMitblogger dort) eher zufällig fest, dass wir beide mächtig Bock auf‘s Podcasten hätten. Warum also nicht einen heldenstadt-Podcast ins Leben rufen? Es einfach mal ausprobieren?

heldenstadt Podcast

Man höre und staune: was wir da testhalber in einer Pilotfolge zusammengeplaudert hatten, schien sogar einigen Menschen zu gefallen. Vor ein paar Tagen ist nun schon die sechste Ausgabe online gegangen – wir unterhalten uns über die Leipziger Buchmesse 2014. Wer in unsere bisherigen Machwerke reinhören mag, findet sie gesammelt an dieser Stelle oder kann sie bei iTunes oder via RSS abonnieren.

Mir ist bewusst, dass Podcasts hierzulande ein Nischendasein führen. Persönlich empfinde ich das zeitsouveräne Hören spannender Podcasts über’s Smartphone schon seit vielen Jahren als echten Segen – und bin den Machern von All Songs Considered, hr2 Der Tag, Was mit Medien, WRINT, Wir müssen reden, Theo.Logik, Küchenradio und all „meiner“ anderen Podcasts dankbar für unzählige lehrreiche, lustige, unterhaltsame, informative Stunden.

Und natürlich hoffe ich, dass unser kleiner Leipzig-Podcast im Laufe der Zeit sein kleines, aber gewiss erlesenes Stammpublikum finden wird.

siebenSACHEN vom 17. Januar 2012: Daniel Ek, Spotify. Kraftklub. Deutschlandfunk. E-Books. Rebekah Brooks. Der qualvolle Tod des Indie-Rock.

The Mystery Woman Behind the Murdoch Mess (ausführliches Rebekah Brooks-Porträt, Suzanna Andrews, vanityfair.com):

Brooks was the woman almost everybody had heard of, but about whom almost nothing was known. She rarely spoke in public or gave interviews, and when she did, she revealed nothing about herself. She was said to be closer to Rupert Murdoch than any of his six children, but of that relationship she never uttered a word.

Why e-books will be much bigger than you can imagine (Trey Ratcliff, gigaom.com)

Musik, die keine sein darf (Über die Zwischenmusiken im Tagesprogramm des Deutschlandfunks, Thomas Winkler):

Sie müssen Musik finden, die […] „niemandem wehtut und trotzdem allen gefallen soll“. Die Folge: „Die Musik ist deshalb oft gesichtslos, das wissen wir durchaus.“ Das aber wiederum tut wieder Menschen weh, die Musik mögen. Wer tagsüber Deutschlandfunk hört, stellt dennoch Unterschiede fest: Es läuft langweilige, sehr langweilige und tödlich langweilige Musik.

Top 10 Disappointing Follow-Ups (Liste mit enttäuschenden Nachfolge-Alben, Dorian Rogers, neonfiller.com)

Indie rock’s slow and painful death (Dorian Lynskey, guardian.co.uk)

Spotify’s Daniel Ek: The Most Important Man In Music (Steven Bertoni, forbes.com):

The music industry has been waiting more than a decade for Ek. Or more specifically, someone—anyone—who could build something (a) more enticing to consumers than piracy while (b) providing a sustainable revenue model

Interview mit Kraftklub (Johnny Haeusler spricht mit Kraftklub über’s Indie-Sein, verkorkste Musikvideos und alte vs. neue Fans, spreeblick.com):


Spreeblick-Podcast bei Soundcloud

Loney, Dear live!

Loney, Dear hab ich vor ein paar Wochen in der Leipziger Moritzbastei erlebt und fand die Schweden toll. Von der Platte, die ich danach gehört habe, war ich etwas enttäuscht, aber das Liveerlebnis hab ich in bester Erinnerung. Jetzt haben Loney, Dear ein Konzert in Washington gespielt und NPR hat das ganze mitgeschnitten. Das ganze gibt’s zum Gratis-Download, und zwar hier (mp3).

Notizen vom 22. März 2008

– In Billy Braggs Internet-Laden gibts drei Songs zum kostenlosen Download.

– Bloggers Lieblingsschwedin Lykke Li war beim SXSW Festival in Austin. Von einem ihrer Auftritte existiert eine sehr gute Soundboard-Aufnahme. Hier.

Think indie rock for jazzheads, jazz for soul people, and soul for rockers. Das klingt dann so und kommt von Cassorla. Hier noch Ben Cassorla und Krystle Warren live (NPR Podcast, mp3):

Dave Matthews Band: neues Album wird produziert von Rob Cavallo (Green Day, Jewel, Chris Isaak), Tim Reynolds ist erstmals seit 1998 auch wieder dabei (via)

Suzanne Vega spricht im NPR über ihre Karriere (A Musician’s Life Podcast, mp3)

– Über Nicole Scherzingers Solo-Flop berichtet heute die Süddeutsche.

– Das perfekte Familienvideo? Kurz, prägnant und mit guter Musik unterlegt (hier: The Zombies). Herrlich! (via)

Blues Traveler: Ab sofort monatlicher Livemusik-Podcast

Wer hätte das gedacht: eine der Veteranen-Jambands aus den USA geht unter die Podcaster! Ab sofort bieten Blues Traveler jeden Monat Höhepunkte aus den frei verfügbaren mp3-Downloads ihrer Seite als etwa 80minütige Podcast-Show an:

The Blues Traveler Podcasts are highlights of the monthly bluestraveler.com live music releases downloaded automatically to your digital music player. A podcast is an mp3 audio file that can be downloaded onto your computer and uploaded to your digital music player (iPod, for example) using software like iPodder. Please note that you CAN play these just on your computer and you do NOT need an iPod or other portable digital music device to do so.

Der erste Blues Traveler-Podcast hat es denn auch gleich in sich: Live-Klassiker vermischen sich mit Höhepunkten aus der letztjährigen Operation Season’s Greetings-Tour:

Comprised of some of the best cuts from the bluestraveler.com July 2005 live music releases, the past meets the present in this first podcast. An introduction from late 2004 leads into a show 15 years prior and another classic night at the Wetlands Preserve, made even more special by the keys of Neil Thomas. We segue back into the present and end up at Incirlik, Turkey for the Operation Seasons Greetings tour. Check out the extra special No Woman, No Cry with several special guests. (Quelle)

Alle Details finden sich im MP3-Bereich der offiziellen BT-Seite, für schnell entschlossene gibts den ersten Podcast (Podcast? Herrje, letztlich auch nix anderes als ein mp3) per Mausrechtsklick hier.