Wie geht’n Beten?

Die Idee war eine Reihe über’s Beten für unser wöchentliches Magazin bei RADIO PSR. Wie geht das, was sollte ich beachten, was, wenn nix „passiert“ oder mir die Worte fehlen oder oder oder. Quasi ein kleiner „Crashkurs“ für Menschen, die das Bedürfnis spüren, dieses „Reden mit Gott“ auszuprobieren, aber nicht genau wissen, wie sie das anpacken sollen.

Schnell war klar, dass ich dafür einen Experten brauchen würde, der einerseits Ahnung von der Materie hat, es aber andererseits auch versteht, dieses Wissen privatfunkgerecht (also kurz, knapp, prägnant, bündig und trotzdem gehaltvoll) zu vermitteln. Schnell war daher Pfarrer Gregor Giele aus der Leipziger Propsteigemeinde der Wunschpartner für diese Reihe. Anfang Januar saßen wir schließlich zusammen und haben uns übers Beten unterhalten. Mit dem Material, das ich mit zurück ins Büro nehmen konnte, war ich sehr zufrieden – Gregors Antworten waren pointiert, fundiert und damit genau richtig für mein kleines Projekt.

Gestern schließlich lief die letzte von insgesamt acht Folgen bei den „Themen, die Sachsen bewegen“. Ich freue mich, dass solche für’s kommerzielle Formatradio ja doch eher ungewöhnlichen Serien und Themenschwerpunkte in dieser Sendung und bei diesem Sender möglich sind und wünsche mir sehr, dass es den einen oder anderen Hörer angeregt hat, „das mit dem Beten“ auch mal selbst auszuprobieren.

Wer mag, kann sich hier die ersten vier Beiträge der Reihe am Stück anhören…

…und hier die letzten vier Folgen unseres „Radio-Grundkurses Beten“:

Fleißige Studenten halten „Erntedank“


Studierende beenden Grundkurs Theologie an der Katholischen Akademie des Bistums Magdeburg

Halle/Saale. Mit einem „Tag der Theologie“ ging in Halle am 15. Januar erneut ein Grundstudium „Theologie im Fernkurs“ zu Ende. 20 Kursteilnehmer, die sich seit Januar 2008 mit theologischen Fragen befassten, erhielten ihre Teilnahmebescheinigungen. Sieben von ihnen wurden zudem Zertifikate überreicht, da diese am Ende der Ausbildung eine freiwillige Prüfung absolvierten. Der Direktor der Katholischen Akademie Magdeburg, Hans-Joachim Marchio, ist stolz auf die Studierenden, die sich in ihrer Freizeit mit theologischen Grundfragen beschäftigen: „Mit Ausdauer und hoch motiviert haben die Kursteilnehmer aus den Bistümern Magdeburg, Dresden-Meißen und Erfurt die Mühen des dreijährigen Studiums auf sich genommen und dürfen nun ‚Erntedankfest‘ feiern.“

Nach wie vor sei das Interesse an den von der Akademie in enger Zusammenarbeit mit der Domschule Würzburg und der Fachakademie für Gemeindepastoral in Magdeburg angebotenen Kursen groß: „Von unseren aktuellen Grundkurs-Absolventen haben sich 22 entschieden, mit dem Aufbaukurs Theologie ihr Studium fortzusetzen. Sie schließen also noch einmal knapp drei Jahre Ausbildung an, um ihr Wissen weiter zu vertiefen. Außerdem begann bereits im August ein weiterer Grundkurs, bei dem 19 weitere Teilnehmer aus den drei Bistümern dabei sind.“ Aber auch andere Kooperationsprojekte der Katholischen Akademie wie zum Beispiel die „Hallenser Gespräche zu Psychotherapie, Religion und Naturwissenschaften“ würden sehr gut angenommen.

Während des Tages der Theologie wurde in der Kapelle des Krankenhauses „St. Elisabeth und St. Barbara“ in Halle auch Gott in einer Eucharistiefeier für die reiche geistige Ernte gedankt. In einem Festvortrag erörterte Akademiedirektor Hans-Joachim Marchio grundlegende religiöse Fragen unter der Überschrift „Gott – der Fund meines Lebens.“

Hintergrund: Diesen Artikel habe ich für die katholische Wochenzeitung „Tag des Herrn“ geschrieben, wo er in der Ausgabe vom 6. Februar 2011 erschienen ist. Ich bin selbst Teilnehmer des erwähnten Studiums „Theologie im Fernkurs“ im Bistum Magdeburg. Links zum Thema: Tag des HerrnTheologie im FernkursKatholische Akademie Magdeburg. Die Grafik oben zeigt den Leitspruch des theologischen Fernkurses und stammt von der Website von „Theologie im Fernkurs“.