Josh Fix – Free At Last (2008)

It’s so good it’s breaking my heart, singt er im bittersüßen Titelsong „Free At Last“. Damit trifft Josh Fix den Nagel auf den Kopf – und mit allem anderen auch.

Das Internet ist ne coole Sau, weil man ganz zufällig solche Sensationsalben wie dieses hier entdeckt: letzte Woche hab ich einen Track aus diesem Debüt im Netz gefunden und in meiner siebenSONGS-Reihe verlinkt. Noch am selben Abend habe ich mir das ganze Ding runterladen und bin seither hin und weg. Dieser Alles-Könner aus San Francisco hat ein derart übermütiges, pralles Album gemacht, dass ich aus dem Grinsen gar nicht mehr rauskomme – er klaut bei den Beatles und bei Queen, er tickt manchmal wie Ben Folds und manchmal wie die seligen Jellyfish, er schreibt Traumsongs und weiß in jeder Sekunde, was er tut.

Happy Ruhestand, Elton John; hau ab, Mika – Josh Fix macht jetzt Eure Jobs, und er macht sie besser als Ihr. Sommer, jetzt kannste kommen!

VIDEO 1: Making Of „Free At Last“

VIDEO 2: Don’t Call Me In The Morning

siebenSACHEN vom 2. Juni 2008. Mit den Fratellis, North Mississippi Allstars, Paul Weller u.a.

– Heute komische MySpace-Mail gekriegt: „Verkehrssicherheitstag möchte dein Freund werden!“

– Am Freitag erscheint das neue Fratellis-Album, reinhören kann man beim Musikexpress.

Paul Weller-Special von der BBC. Graham Coxon und Noel Gallagher preisen den Obermod. (mp3)

– Sehr schön: die North Mississippi Allstars sind jetzt auch im Live Music Archive verteten.

– Auftakt mit Pink Floyd- und Beatles-Covern, viel Gitarre und Songs aus dem Solo-Repertoire: die ersten zwei Konzerte der DMB-Sommertour sind Geschichte und hinterlassen gemischte Gefühle bei den Fans…

Bon Iver beste Platte 2008? „As of now, yes. By a mile„, schreibt Chad und ich unterschreib das glatt.

– Weil ich’s neulich angeteast habe: The Real Tuesday Weld – The Day Before You Came.

Notizen vom 3. April 2008

The Who are planning a collection of vintage R&B covers, similar to the Motown and James Brown songs they performed early on in their career, berichtet der Rolling Stone.

„Die Leute sagen, sie können ihre alten Eltern nicht pflegen – aber sie pflegen fast alle irgendwo eine Homepage, wie moralisch krank ist diese Gesellschaft eigentlich?“ Harald Martenstein will keine Homepage haben.

Karajan Superstar? Interessanter Beitrag heute morgen im Deutschlandradio Kultur (mp3).

– Hübsche neue Funktion bei eMusic – jetzt kann mal per Flash-„Play“-Button bereits in den Chart- und Neuvorstellungsseiten in die Musik reinhören.

– RIP: Klaus Dinger, Schlagzeuger bei Kraftwerk, ist am 21. März gestorben.

– Ein „neuer“ John Lennon-Song namens kommt: „Now And Then“ heißt das Uralt-Demo, das demnächst auf einer Tribute-Platte für den achten fünften Beatle Neil Aspinall veröffentlicht wird.

Change Rocks: A Very Special Evening with Dave Matthews and Tim Reynolds: Dave und Tim klampfen für Barack Obama – am Sonntag (6. April) in Bloomington, Indiana. Anlaß genug, hier mal ein Video von den beiden zu verlinken:

Notizen vom 26. März 2008

– Danny Goffey und Gaz Coombes von Supergrass zu Gast beim unterhaltsamsten Musikstammtisch, dem man im Internet zuhören kann: beim Word Podcast.

R.E.M. waren zu Gast bei der BBC und haben u.a. die Editors gecovert. Die Deaf Indie Elephants haben’s mitgeschnitten.

– Nachtrag zum Review von neulich: die Yeasayer live beim SXSW Festivial bietet das NPR als Podcast.

Who’s to say we’re not more like a-ha anyway? Vampire Weekend als Spin-Coverstory.

– Ein Jahr Arctic Rodeo Recordings. Das Label feiert, indem es sieben mp3 verschenkt, eins davon hier: Jonah MatrangaI Want You To Me My Witness (via)

U2 haben das beste Beatles-Cover aller Zeiten gemacht, meinen die Leser des US-Rolling Stone. Die Top 15 hier.

Michael Stipe Press Announcement: