Plötzlich Podcaster

Anfang des Jahres stellten Guido (Mastermind, Erfinder und CEO von heldenstadt.de) und ich (seit 2010 sein treuer DienerMitblogger dort) eher zufällig fest, dass wir beide mächtig Bock auf‘s Podcasten hätten. Warum also nicht einen heldenstadt-Podcast ins Leben rufen? Es einfach mal ausprobieren?

heldenstadt Podcast

Man höre und staune: was wir da testhalber in einer Pilotfolge zusammengeplaudert hatten, schien sogar einigen Menschen zu gefallen. Vor ein paar Tagen ist nun schon die sechste Ausgabe online gegangen – wir unterhalten uns über die Leipziger Buchmesse 2014. Wer in unsere bisherigen Machwerke reinhören mag, findet sie gesammelt an dieser Stelle oder kann sie bei iTunes oder via RSS abonnieren.

Mir ist bewusst, dass Podcasts hierzulande ein Nischendasein führen. Persönlich empfinde ich das zeitsouveräne Hören spannender Podcasts über’s Smartphone schon seit vielen Jahren als echten Segen – und bin den Machern von All Songs Considered, hr2 Der Tag, Was mit Medien, WRINT, Wir müssen reden, Theo.Logik, Küchenradio und all „meiner“ anderen Podcasts dankbar für unzählige lehrreiche, lustige, unterhaltsame, informative Stunden.

Und natürlich hoffe ich, dass unser kleiner Leipzig-Podcast im Laufe der Zeit sein kleines, aber gewiss erlesenes Stammpublikum finden wird.

siebenSACHEN vom 3. August 2010: Phish, Ben Sollee, RedSeven, Black Crowes, Die Bibel, Blues Traveler etc.

Neunetz.com dokumentiert den Aufstieg der Ein-Klick-Geste.

Ben Sollee und Daniel Martin Moore live beim Newport Folk Festival (aufgezeichnet von NPR):

Blues Traveler planen zum 25jährigen Bandjubiläum (2012) offenbar Großes: nächstes Jahr wollen sie ins Studio gehen und eine ganz spezielle 2-CD-Box aufnehmen.

– Warum Auge um Auge, Zahn um Zahn viel fortschrittlicher war, als heute alle denken, steht hier.

– Diesen Freitag erscheint das (vorläufige) Abschiedsgeschenk der Black Crowes: ihre wichtigsten Songs als Akustikversionen. Und ich freu mich schon drauf wie ein kleines Kind.

Red Seven Entertainment: Die Produktionsklitsche des Grauens.

– So muss Phish klingen für Menschen, die kein(en) Phish mögen:

Like This!

Bon Iver – For Emma, Forever Ago (2008)

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Genau dreidreiviertel Lieder dauert es, bis ich endgültig nur noch gebannt ins Nichts starre und in diese Musik versinke. Dabei weiß ich gar nicht viel über Justin Vernon alias Bon Iver („bohn eevair; French for ‚good winter‘ and spelled wrong on purpose“), außer, dass er neulich beim SXSW Festival auf viele Menschen mächtig Eindruck gemacht haben muss. Dann habe ich von ebenjenem Festival einen Konzertmitschnitt angehört, war angetan und habe mir das Album besorgt. Jetzt hör ich es ständig: irgendwie Folk, aber auch Pop, unverschämt zwingend, groß durch seine behutsamen Arrangements, erhaben die Stimme, rotzig im richtigen Moment, um nicht in die Kitschfalle zu tapsen. „For Emma, Forever Ago“ ist absolut ungeeignet zum Nebenbeihören, und das ist als Kompliment gemeint. Bei jedem Hördurchgang passiert es, an dieser einen Stelle von „The Wolves“ – ich starre ich nur noch vor mich hin. Nach genau dreidreiviertel Liedern.

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Bon Iver live beim SXSW Festival (NPR All Songs Considered Podcast, mp3):