Wenn Gott will

Millionen Jahre oder auch mehr
War ich am Boden, knietief im Teer
Ein armes Würstchen – allein im Wald
Mit wilden Tieren und bitterkalt

Doch ich seh’ Land, meld mich zurück
Gestatten: Phönix, Nachname Glück
Nochmal gerettet, noch eine Chance
Nochmal Manhattan und nicht die Bronx

Und wenn Gott will, kann alles klappen, ich werde still den Tag erwarten
Ich werde stumm mich danach sehnen, nach all dem Schweiß, nach all den Tränen.

Ich seh dir nach, ich find dich gut
Wenn alles gut geht, find ich auch Mut
Es dir zu sagen, zu dir zu gehen
Und dich zu fragen, dann werd ich’s sehn

Und wenn du willst, kann alles klappen, ich werde still den Tag erwarten
Ich werde stumm mich nach dir sehnen, nach all dem Schmerz, nach all den Tränen.

Harte Verwarnung, aber dann doch kein Rot
fast über Bord, aber immer noch im Boot
Ne echte Krise, aber kein Crash
Nur Glück im Unglück, kein Pech im Pech.

Millionen Jahre in tiefer Nacht
Bin hundemüde, doch aufgewacht
Komm laß uns aufsteh’n, und sei mal still,
Im Radio spiel’n sie „Und wenn Gott will“.

Text & Musik: Heiko Dietze, 2006