Leiden (Uh la la)

Wir haben alles versucht, doch genaugenommen
Sind wir seit Wochen nicht mehr miteinander ausgekommen
Wir habn die Beete bestellt und den Acker gepflügt
Doch offensichtlich hat das alles nich genug genügt
Du hast ein großes Talent für große peinliche Szenen
Jeder Regisseur würd Dich im Abspann vorne erwähnen
Aber ich hab das satt, bei mir macht es jetzt Klack
Du gehst mir, auf Deutsch gesagt, gehörig auf den Sack
Und wenn wir uns nicht mehr verstehn
Ist’s über kurz oder lang das beste zu gehn…

Uhlalalalala ich kann Dich nicht mehr leiden
Uhlalalalala in mir, da kocht das Blut
Uhlalalalala wenn wir uns nur noch streiten
Uhlalalalala dann nehm ich eben meinen Hut
Und geh

Was ist eigentlich für Dich von größerem Nutzen?
Mich zu lieben oder diese Wohnung zu putzen?
Du nervst, Du misstraust mir und Du stellst mir nach
Wir liegen nebeneinander, doch die Liebe liegt brach
In der Öffentlichkeit, da blamierst Du mich
Und offenbar und zweifelsohne amüsierst Du Dich
Denn Dein bescheuerter Freund, Klammer auf: das bin ich
Ist dick und ungebräunt und faul und liederlich
Und wenn wir…

Uhlalala…

Okay, jetzt mal Klartext, mal Tacheles
Du machst mich krank mit Deinem Gelaber und mit all dem Stress
Wir kommen ja nicht mal mehr auf den kleinsten Nenner
Du bist für mich ne Furie und ich für Dich n Penner
Es ist an der Zeit, sich das einzugestehn
Es wird mir Freude bereiten, durch die Tür hier zu gehen
Nerv doch die andern, mach die andern porös
Ich bin weg. Ich bin raus. Ich zieh Leine. Und tschüß!
Denn wenn wir…

Uhlalala… (3x)

Text & Musik: Daniel Heinze, 2007.