Dunkelblau

Schau Dir die Wolken an und glaub, Du könntest groß sein
Über die Weiten gehn und Zeiten sehn wie Einstein
Tu was Du willst doch tu es nicht in Deiner Kammer
Man nennt das Frust und Last und Wut und Katzenjammer
Die Welt ist riesig, und das willst Du akzeptieren?
Du hast verloren, doch Du wolltest nie verlieren
Zwölf Takte sind es, die Dich wieder hochziehn
Und das, obwohl die Welt gerade noch so schwarz schien
Du hast Dein Leid der Zeit geweiht und mit der Zeit
Hat sich die Zeit von der Eintönigkeit befreit. Und andersrum.
Denn Du gehst um. Und mit der Zeit werden die Kritiker stumm.

Du musst nicht alles verstehn

Schau Dir die Menschen an und glaub Du wärst das Einzelkind
Weil so wie Du und ich nur wenige auf Erden sind.
Selbstbetrug, so lautet die Parole
Denn das bringt Geilheit mich sich und fette Kohle.
Das brauchst Du nicht, Du hat Dein‘ Weg und Deinen Stil
Der is halt dunkelblau und glitzert nicht so viel
Doch Du bist ernsthaft. Du bist identisch.
Und wär das anders, fänd ich
Das schade, drum biege Dich nicht zurecht
Zwölf Takte, zehn Worte und Du bleibst echt.
Lass die doch machen, die machen uns nicht konfus
Lehn Dich zurück und lebe Deinen Blues.

Du musst nicht alles verstehn

Darum bieg Dich nicht zurecht
Zwölf Takte, zehn Worte und Du bleibst echt.
Lass die doch machen, die machen uns nicht konfus
Lehn Dich zurück und lebe Deinen Blues.

Du musst nicht alles verstehn

Text & Musik: Daniel Heinze, 1997