Notizen vom 21. März 2008

– Eben im Radio gehört: Alela Diana – The Pirate’s Gospel. Bisschen anstrengend, aber irgendwie schön.

Do The Panic: Phantom Planet bringen demnächst ihr viertes Album raus und haben offenbar die Melodien wieder entdeckt. Die erste Single jedenfalls klingt vielversprechend.

– Ostern im KZ: Prälat Hermann Scheipers erinnert sich an Ostern im Konzentrationslager Dachau

Liam Finn, Sohn vom Crowded House-Sänger, musiziert bei KCRWs Morning Becomes Eclectic-Show.

laut.de versucht jetzt User Generated Radio

Wolke covern „Sunday Bloody Sunday“ bei KenFM. Tapete Records stellt das mp3 zum Download auf seine Seite.

Lisa Bonet ate no basil: Weird Al Yankovics grandiose Hommage an Bob Dylan ist eine Subterranean Homesick Blues-Parodie, die vollständig aus Palindromen besteht (gefunden in der TheWord-Aprilausgabe).

One Night Only – Started A Fire (2008)

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Was ich machen würde, wenn mir eine Plattenfirma anböte, meine Band könnte ein Album mit Steve Lillywhite produzieren? Ich würde keine Sekunde nachdenken, sondern sofort begeistert „Ja“ schreien und für den Rest des Tages mein Glück kaum fassen. Vielleicht ist es den blutjungen Herren von One Night Only so oder so ähnlich gegangen. Klar, das Ergebnis ist eine Hochglanzplatte, aber was für eine! Die Jungs haben ein paar geile Ohrwürmer, der Produzent hat das Händchen, daraus veritable Hits zu machen – und schon summt ganz England Songs wie „You And Me“ und „It’s About Time“. „Started A Fire“ ist eine herrlich unkomplizierte Platte geworden, gegen die ich mich nicht wehren kann oder will. Und mit „Just For Tonight“ ist One Night Only das beste „Time To Wonder“-Cover aller Zeiten gelungen.