Läuft.

So eine Woche Urlaub sieht von vorne ja immer enorm vielversprechend aus: sieben Tage Zeit! Um Auszuspannen und um all die tausend Dinge zu machen, auf die man schon seit langem Lust hatte. Diese unendlichen Möglichkeiten! Das Ende vom Lied? Statt Tag für Tag neue Bäume auszureißen, ist man so faul wie eh und je – vielleicht sogar noch ein wenig fauler als sonst – und vollbringt im Urlaub dann doch nur einen Bruchteil von dem, was eigentlich möglich war.

Kurz und gut: meine Urlaubswoche geht grade zu Ende, ab Montag ist wieder Alltag angesagt. Aber statt mich zu grämen über all die Dinge, die ich in den letzten Tagen nicht gemacht habe, finde ich es schöner, die freien Tage versöhnlich ausklingen zu lassen. Statt zu klagen über In-der-freien-Zeit-nicht-Vollbrachtes geb ich deshalb lieber mal ein kurzes Update zu dem, was in den letzten Monaten so alles passiert ist.

Am vergangenen Sonntag haben Heiko und ich ein Video gedreht. Genauer, wir saßen rum und haben alle anderen um uns herum ein Video drehen lassen – vier Kinder, die die Hauptdarsteller des Clips sind, und zwei ausgewiesene Fachmänner, die richtig Ahnung davon haben, wie ein cooles Filmchen auszusehen hat – Benjamin und Maurice. Der Anlass für das Video, das Ihr voraussichtlich im September begutachten könnt? Ist einen weiteren eigenen Absatz wert.

Wir haben unsere Platte endlich fertig! Jawoll, 2zueins! haben es geschafft, ihr drittes Album fertig zu bauen – und wir sind extrem stolz auf das, was wir da in den letzten dreieinhalb Jahren (unglaublich!) zusammengebastelt haben. Die Platte heißt „Euer Ja sei ein Yeah!“, ist natürlich unfassbar super und funky und deep und rockt wie Hulle, kommt im September raus und braucht ein Video, um beworben zu werden – und genau deshalb saßen Heiko und ich am letzten Sonntag in einem muffigen alten Keller in Leipzig rum und haben uns von vier Kindern, nun ja, verschönern lassen. Aber mehr sei noch nicht verraten – wir sind ja selber auf den finalen Clip gespannt, und natürlich darauf, wie die geneigten Hörer denn unser neues Album finden werden. Nach dem 8. September wissen wir’s, dann gibt’s die elf neuen Songs als CD (todschickes Digipack, 16 Seiten Booklet und so – dringende Kauf- und Weiterschenkempfehlung!!!) und Download überall zu kaufen.

Neue Platte, neues Video, und auch sonst jede Menge Termine, Ideen und Projekte: vielleicht gar nicht so schlecht, dass meine zu Ende gehende Urlaubswoche viel fauler war als geplant – jedenfalls hab ich das Gefühl, dass meine Akkus wieder etwas voller sind. Ich freu mich auf das, was da kommt; gelobe, hier wieder ausführlicher darüber zu berichten; und stürze mich nun voller Faulheit in die letzten 24 Stunden meiner Auszeit, bevor ich ihn am Montag wieder gut gelaunt herzen, knuddeln und umarmen werde – den guten alten Kumpel Alltag.

Plötzlich Podcaster

Anfang des Jahres stellten Guido (Mastermind, Erfinder und CEO von heldenstadt.de) und ich (seit 2010 sein treuer DienerMitblogger dort) eher zufällig fest, dass wir beide mächtig Bock auf‘s Podcasten hätten. Warum also nicht einen heldenstadt-Podcast ins Leben rufen? Es einfach mal ausprobieren?

heldenstadt Podcast

Man höre und staune: was wir da testhalber in einer Pilotfolge zusammengeplaudert hatten, schien sogar einigen Menschen zu gefallen. Vor ein paar Tagen ist nun schon die sechste Ausgabe online gegangen – wir unterhalten uns über die Leipziger Buchmesse 2014. Wer in unsere bisherigen Machwerke reinhören mag, findet sie gesammelt an dieser Stelle oder kann sie bei iTunes oder via RSS abonnieren.

Mir ist bewusst, dass Podcasts hierzulande ein Nischendasein führen. Persönlich empfinde ich das zeitsouveräne Hören spannender Podcasts über’s Smartphone schon seit vielen Jahren als echten Segen – und bin den Machern von All Songs Considered, hr2 Der Tag, Was mit Medien, WRINT, Wir müssen reden, Theo.Logik, Küchenradio und all „meiner“ anderen Podcasts dankbar für unzählige lehrreiche, lustige, unterhaltsame, informative Stunden.

Und natürlich hoffe ich, dass unser kleiner Leipzig-Podcast im Laufe der Zeit sein kleines, aber gewiss erlesenes Stammpublikum finden wird.

siebenSACHEN vom 17. Januar 2012: Daniel Ek, Spotify. Kraftklub. Deutschlandfunk. E-Books. Rebekah Brooks. Der qualvolle Tod des Indie-Rock.

The Mystery Woman Behind the Murdoch Mess (ausführliches Rebekah Brooks-Porträt, Suzanna Andrews, vanityfair.com):

Brooks was the woman almost everybody had heard of, but about whom almost nothing was known. She rarely spoke in public or gave interviews, and when she did, she revealed nothing about herself. She was said to be closer to Rupert Murdoch than any of his six children, but of that relationship she never uttered a word.

Why e-books will be much bigger than you can imagine (Trey Ratcliff, gigaom.com)

Musik, die keine sein darf (Über die Zwischenmusiken im Tagesprogramm des Deutschlandfunks, Thomas Winkler):

Sie müssen Musik finden, die […] „niemandem wehtut und trotzdem allen gefallen soll“. Die Folge: „Die Musik ist deshalb oft gesichtslos, das wissen wir durchaus.“ Das aber wiederum tut wieder Menschen weh, die Musik mögen. Wer tagsüber Deutschlandfunk hört, stellt dennoch Unterschiede fest: Es läuft langweilige, sehr langweilige und tödlich langweilige Musik.

Top 10 Disappointing Follow-Ups (Liste mit enttäuschenden Nachfolge-Alben, Dorian Rogers, neonfiller.com)

Indie rock’s slow and painful death (Dorian Lynskey, guardian.co.uk)

Spotify’s Daniel Ek: The Most Important Man In Music (Steven Bertoni, forbes.com):

The music industry has been waiting more than a decade for Ek. Or more specifically, someone—anyone—who could build something (a) more enticing to consumers than piracy while (b) providing a sustainable revenue model

Interview mit Kraftklub (Johnny Haeusler spricht mit Kraftklub über’s Indie-Sein, verkorkste Musikvideos und alte vs. neue Fans, spreeblick.com):


Spreeblick-Podcast bei Soundcloud

siebenSACHEN vom 10. Januar 2012: Kunming, China. E-Reader ohne Zukunft? Taizé wird katholisch. Die YouTube-Story. The Black Keys.

China-Reisetagebuch (Mein Freund Jakob ist gerade in Kunming in China und bloggt von dort, jamue.wordpress.com):

Wir stapften durch so so enge Gassen, es stank nach Kloake und Müll und die Eingänge waren dunkel und dreckig. Dennoch schien es in diesem Viertel alles zu geben. Kleine Garküchen versorgten auch dort die Bewohner mit frittierten Hühnerkrallen, verkauften halbe Hunde (vor allem das Hinterteil mit Schwanz) und kleine Kioske sorgten für den Rest der Waren des täglichen Bedarfs.

mittelfinger hoch 2011 (Frank Lachmann über 2011, argh.de):

zwanzigelf war das jahr, in dem fingernägel schneller wuchsen als sonst, in dem kontakte zu bekannten wurden und bekannte zu freunden und freunde zu guten und gute zu todesanzeigen und menschen zu weit weg. die initialen des jahres waren schwarz/weiß, und genau deswegen war die tinte unter der haut bunt.

“The E-Reader, as we know it, is doomed” (Gegenrede von Instapaper-Macher Marco Arment auf eine düstere E-Reader-Prognose von The Loop-Autor Matt Alexander, marco.org):

I don’t think the e-reader is “doomed” at all. It may just be relegated to a fringe device for reading nerds, but that’s what it’s been for most of its lifespan as a category and it’s been fine.

The Stoner Arms Dealers: How Two American Kids Became Big-Time Weapons Traders (Guy Lawson, rollingstone.com)

„Dude, if you had to leave the country tomorrow, how much would you be able to take?“ — „In cash?“ — „Cold, hard cash.“ — Diveroli pulled the car over and turned to look at Packouz. „Dude, I’m going to tell you,“ he said. „But only to inspire you. Not because I’m bragging.“ Diveroli paused, as if he were about to disclose his most precious secret. „I have $1.8 million in cash.“

Taizé wird katholisch (Christian Modehn, publik-forum.de):

Über Jahrzehnte pflegte die Bewegung von Taizé eine ökumenische Spiritualität. Doch ihr europäisches Jugendtreffen in Berlin offenbarte jetzt: Die Bruderschaft – einst vom Protestanten Roger Schutz gegründet – ist sehr katholisch geworden.

Streaming Dreams (Wie aus der Idee für YouTube ein Millardengeschäft wurde. John Seabrook, newyorker.com):

YouTube was created by three former employees of PayPal, in a Silicon Valley garage, in early 2005. […] the idea grew out of a dinner party at Chen’s home in San Francisco, in the winter of 2004-05. Guests had made videos of one another, but they couldn’t share them easily. The founders envisioned a video version of Flickr, a popular photo-sharing site. All the content on the site would be user-generated: “Real personal clips that are taken by everyday people,” as Hurley described his vision.

– Zum Schluß… Musik! Ein schöner Clip zu „Tighten Up“ von den Black Keys, den ich bis gestern noch nicht kannte:


The Black Keys – Tighten Up bei Youtube

siebenSACHEN vom 4. Januar 2012: Wulff, Guttenberg, Bild. Musiker auf Google+. Sinéad O’Connor. Paul Haggis vs. Scientology. Niels Frevert.

Wulff und Guttenberg: Sex, Lügen und Mailboxtapes (Malte Welding, malte-welding.com):

Das Einzige, was ein nur zu Repräsentationszwecken existierendes Staatsoberhaupt tun muss, ist, moralische Autorität zu besitzen: Das ist im Falle von Wulff eine lachhafte Vorstellung. […] Das Einzige, was die Presse braucht, um in einem Land, in dem Pressefreiheit herrscht, frei zu sein, ist, sich dieser Freiheit würdig zu erweisen: Way to go.

Der Wulff, die Medien und die Bigotterie (Don Dahlmann, dondahlmann.de)

Sinéad O’Connor – Take Off Your Shoes (Vorbote auf das im Februar erscheinende neue Album der Irin):


Weiterer Vorab-Track auf Soundcloud!

Another tacky divorce, another album full of promise – nothing compares to Sinéad (Hintergründe zu den aktuellen yellow press-Schlagzeilen um Sinéad O’Connor, Ed Vulliamy, guardian.co.uk)

There is a dichotomy in O’Connor’s appeal: that which compels also repels. And that dichotomy was nowhere more strident than during her initially lonely and heroic crusade against sexual abuse and its cover-up within the Catholic Church. By stroking Ireland’s rawest nerve too roughly, O’Connor was reviled, and revered for her bravery. After tearing a picture of Pope John Paul II on American TV, O’Connor was cheered and booed at Madison Square Garden.

The Musicians Guide to Google + (Ariel Hyatt erklärt, warum Musiker G+ nicht ignorieren sollten, musicthinktank.com)

„Mich hat einfach interessiert, wie ein Lied von Hermann van Veen ohne rollendes R klingt“ (Songschreiber Niels Frevert im Interview, clubkinder.de):

Meine Hoffnung ist, nicht mehr nebenbei arbeiten zu müssen und mein Ziel, unter meinem Namen mindestens die 10 voll zu machen – jetzt sind wir bei Album Nummer 4.

The Apostate. Paul Haggis vs. the Church of Scientology (Liest sich wie ein Thriller, ist aber wahr: wie ein Hollywood-Mann nach 34 Jahren von Scientology loskam, Lawrence Wright, newyorker.com):

„I really wish I had found a good therapist when I was twenty-one,” he said. In Scientology, he always felt a subtle pressure to impress his auditor and then write up a glowing success story. Now, he said, “I’m not fooling myself that I’m a better man than I am.“

siebenSACHEN vom 13. Oktober 2011: PolitX, Bronze für 2zueins!, The Teacher’s Country, 90elf, Kindle, Lwiw u.a.

– Politik ist für Teenager ja so ziemlich das Langweiligste überhaupt. Das neue Projekt „PolitX – misch mit!“ in Magdeburg will etwa 60 Kids jetzt vom Gegenteil überzeugen. Gemeinsam mit echten Politikern in echten Parteien erleben sie, wie Politik konkret funktioniert – am Beispiel der Neuauflage des Glücksspiel-Staatsvertrages. Die Jugendlichen diskutieren mit Landtagsabgeordneten, sind bei Sitzungen dabei und erfahren (hoffentlich), wie politische Meinungs- und Willensbildung ganz praktisch läuft. Das ganze ist eine Aktion des Bistums Magdeburg und des Katholischen Büros und ich durfte die Auftaktveranstaltung im Roncalli-Haus moderieren. War sehr spannend, und die Magdeburger Volksstimme berichtete.

– Meiner Band 2zueins! geht’s derzeit blendend – wir sind nach wie vor im Studio, um in aller Ruhe an den zehn neuen Songs unserer dritten CD zu arbeiten. Heute Abend haben wir zum Beispiel die Drums für den Song „Schlechter Empfang“ gebastelt. Das dauert schon noch eine Weile, bis das Album fertig ist. Aber wir sind guter Dinge und verwenden jede freie Minute dafür!

– Sehr gefreut haben wir uns über den inzwischen dritten Filmpreis, den unser Video zum Song „Vulkan“ abgesahnt hat. Beim Internationalen FISAIC-Amateurfilmfestival in Belgien haben wir im Sommer eine Bronzemedaille abgestaubt. Das freut uns natürlich enorm. Und falls einer meiner Leser das Video noch nicht kennt: siehe oben!

– Da bleib ich doch gleich mal beim Thema Film, schwenke aber mal ins Profi-Fach. Mein Freund Benjamin Leers bereitet sich gerade darauf vor, im Dezember den Kilimanjaro zu besteigen. Aber nicht einfach aus Spaß an der Freude, sondern, weil daraus ein Film über Tansania werden soll. Gemeinsam mit dem Sohn des ersten Präsidenten des unabhängigen Tansanias will Benjamin den Berg besteigen. The Teacher’s Country soll der Dokumentarfilm darüber heißen, Benjamin und sein Kollege Maurice bitten um Spenden für dieses tolle Projekt. Da ich den Film unbedingt sehen will, unterstütze ich Benjamin und Maurice nach Kräften – neulich spielten wir mit 2zueins! bei einer Fundraisingshow für The Teacher’s Country, und auf heldenstadt.de habe ich auch das eine oder andere Mal darüber berichtet.

– Seit 2008 arbeite ich auch als Texter für 90elf, Deutschlands erstes Fußballradio. Der Sender hat Anfang September den Deutschen Radiopreis gewonnen und wurde somit offiziell als beste Radio-Innovation des Jahres geehrt.

– Auch ein paar neue lustige Gadgets hab ich mir in letzter Zeit zugelegt. Den Kindle (der inzwischen Kindle Keyboard heißt) möchte ich auf keinen Fall mehr missen; das Android 3.2 Tablet rangiert eher in der Kategorie nice-to-have: es macht zweifellos Spaß, ist wirklich praktisch – seltsamerweise ist mir der technisch deutlich weniger versierte Kindle aber trotzdem etwas sympathischer.

– Meine Reisen im Winter und Frühjahr (Italien, Israel und Palästina und England) klingen nach wie vor in mir nach und haben mich sehr beeindruckt. In ein paar Tagen kommen neue Reise-Eindrücke hinzu – es geht für mich in die Ukraine. Auf einer Journalistenreise treffe ich christliche Laien und Würdenträger in der Region Lwiw (Lemberg). Berichte und Bilder folgen – so Gott will – in Bälde.

siebenSACHEN vom 31. Januar 2011: Heldenstadt.de, 2zueins!, Spin Doctors Archive, Chris Barron, Ben Folds

– Seit Ende Oktober gehöre ich zum Autorenteam von heldenstadt.de – hier veröffentlichen wir jeden Werktag gegen halb neun eine Leipzig-Morgenschau mit den wichtigsten Links, den kuriosesten Fundstücken und allem möglichen und unmöglichen Zeugs aus und über Leipzig, über das wir bei unseren Internetstreifzügen so stolpern.

– Endlich hatte ich mal wieder Zeit für ein Update des Spin Doctors Archive – neben der Diskographie hab ich alle aktuellen News aus 2010 und 2011 nachgetragen, auch sind sämtliche (mir bekannte) online legal erhältliche Liveshows der Band und diverse Nebenprojekte verlinkt.

More Than Meets The Ear – The Spin Doctors Archive ist jetzt außerdem auch bei diesem Facebook, von dem immer alle reden.

Neues von 2zueins!, Teil 1: Heiko und ich basteln derzeit an zehn neuen Songs, die wir in diesem Jahr nach und nach aufnehmen. Daraus soll dann ein weiteres Album werden. Wann das fertig wird, können wir natürlich noch nicht sagen.

Neues von 2zueins!, Teil 2: zum ersten Mal hören könnt Ihr einige der frischen Stücke bei unserem nächsten Konzert. Am Freitag, dem 18. März 2011 bitten wir zum Halali im Platzhirsch in der Leipziger Südvorstadt. Außerdem darf das werte Publikum sich auch Lieder wünschen, sofern Bedarf besteht.

– Mitte Januar war ich in Rom, um dort Jono Manson und Chris Barron live zu erleben – das wirklich hörenswerte Set von Chris Barron und die gemeinsamen Zugaben habe ich mitgeschnitten, die Aufnahme (mp3s) kann hier als .zip-Datei runtergeladen werden.

– …und schließlich: Vorfreude! Anfang März spielt Ben Folds live in Berlin:

siebenSONGS 32. Spinning Traveler Edition.

Morgen spielen meine beiden Lieblingsbands Spin Doctors und Blues Traveler ein gemeinsames Konzert in Orlando in Florida. Zum Beginn ihrer Karrieren waren gemeinsame, endlose Konzerte der beiden Bands gang und gäbe, fünf und mehr Stunden Livemusik ohne Unterbrechung waren da nicht selten. Bis heute sind die Musiker befreundet, hin und wieder begegnen sie sich und treten gemeinsam auf. Mal schauen, was da morgen so passiert; ich kann es kaum erwarten, die Mitschnitte zu hören. Um mir – und dem geneigten Leser – die Zeit bis dahin zu verkürzen, gibt’s heute siebenSONGS in Sachen Spin Doctors meets Blues Traveler and vice versa.

Blues Traveler feat. Eric Schenkman – Battle Of Someone (1996-11-23)

Wasabi – Jam (1994-02-27)

Blues Traveler feat. Chris Barron – Cleopatra’s Cat (2006-05-23)

John Popper Project feat. Chris Barron – Scattin‘ (jam) (2004-05-04)

Spinning Traveler (SD + BT) – Shinbone Alley > Jam (1992-04-23)

Spin Doctors feat. John Popper – Lady Kerosene (2008-05-27)

Chris Barron & The Time Bandits feat. John Popper – Stone’s Throw (2009-05-12)

Lust auf mehr?
Blues Traveler @ Live Music Archive
Spin Doctors @ Live Music Archive
Chris Barron @ Live Music Archive
Wasabi @ Live Music Archive
Spinning Traveler @ Live Music Archive
BluesTraveler.net
SpinDoctors-Archive.com

siebenSACHEN vom 13. August 2010: ifp, Flut in Pakistan, Ocean Colour Scene, Social Media, The Felice Brothers, Google, The Open Hearts Society

– Ich schwanke zwischen Entsetzen, Verwunderung und Enttäuschung bei der jüngsten Personalie im ifp, der Katholischen Journalistenschule in München (bei der ich 2002/2003 eine ganz hervorragende PR-Ausbildung absolvieren durfte).

Ocean Colour Scene werden 21 Jahre alt – und veröffentlichen aus diesem Anlass im Oktober eine schicke 4-CD-Box mit allen Hits und 21 unveröffentlichten Aufnahmen.

– Ja, klar, Atomregime. Ja, sicher, Taliban. Und trotzdem: Millionen von Menschen in Pakistan brauchen nach der Flutkatastrophe Hilfe. Und bei vielen deutschen Hilfswerken kann man sicher sein, dass unsere Unterstützung bei den Richtigen ankommt. Deshalb die Bitte: gebt was, z.B. an das Bündnis Entwicklung hilft oder die Aktion Deutschland hilft.

– Sehenswert: Die Social Media-Landkarte, handgemalt und witzig – bei flowtown.com.

– Zufällig beim Rumsurfen entdeckt: die famosen Felice Brothers haben unlängst eine neue CD rausgebracht, neun ziemlich wunderbare Songs. Die CD heißt „Mixtape“, und man kann sie nur online erstehen, bei iTunes etwa – oder im Band-Store.

– Der Friedhof der Google-Produkte – ein wenig polemisch, aber interessant: hier entlang.

– …und weil der letzte Spin Doctors Sunday viel zu lange her ist, mach ich den nächsten eben jetzt… Eric Schenkman hat ein neues Projekt, die Open Heart Society. Album soll noch in diesem Jahr erscheinen, hier die erste musikalische und visuelle Kostprobe: One Place.

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siebenSACHEN vom 3. August 2010: Phish, Ben Sollee, RedSeven, Black Crowes, Die Bibel, Blues Traveler etc.

Neunetz.com dokumentiert den Aufstieg der Ein-Klick-Geste.

Ben Sollee und Daniel Martin Moore live beim Newport Folk Festival (aufgezeichnet von NPR):

Blues Traveler planen zum 25jährigen Bandjubiläum (2012) offenbar Großes: nächstes Jahr wollen sie ins Studio gehen und eine ganz spezielle 2-CD-Box aufnehmen.

– Warum Auge um Auge, Zahn um Zahn viel fortschrittlicher war, als heute alle denken, steht hier.

– Diesen Freitag erscheint das (vorläufige) Abschiedsgeschenk der Black Crowes: ihre wichtigsten Songs als Akustikversionen. Und ich freu mich schon drauf wie ein kleines Kind.

Red Seven Entertainment: Die Produktionsklitsche des Grauens.

– So muss Phish klingen für Menschen, die kein(en) Phish mögen:

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