I’m gonna take the trash out; I’ll be right back…

A 12-bar blues is […] generally three statements: […] take any situation – “Honey, I’m gonna take the trash out; I’ll be right back.” And she goes, “What?” And you have to repeat yourself: “Honey, I’m taking the trash out; I’ll be right back.” There’s a little more frustration in having to repeat yourself. She says, “I didn’t hear you.” And you go, “Look—I’m taking the trash outside; I don’t like it, but I’ve gotta take it out.” So, there’s a third phrase that’s different than the other two. That’s basically how a 12-bar blues is: “I woke up this morning, and I was feeling no pain…I said, I woke up this morning, and I was feeling no pain…I woke up this morning, and I don’t ever want to go back to sleep, again.” The frustration of having to say it again builds to a conclusion, and that’s basically how a lot of 12-bar blues narratives work.

aus: John Popper – Visions Of A Traveler (dringende Leseempfehlung, übrigens).

siebenSACHEN vom 27. August 2008. Mit Okkervil River, John Mayer, Josh Ritter u.a.

Let’s face it though, music blogs are mostly a joke: Chad von „Everbody Cares, Everybody Understands“ ist fertig mit Musik-Blogs.

John Mayer live im Darien Lake Performing Arts Center am letzten Freitag – die komplette Show hier, als Vorgeschmack „Good Love Is On The Way“ (mp3).

– Die Felice Brothers haben eine Daytrotter-Session abgeliefert, zwei der vier Songs sind bislang unveröffentlicht.

– Noch mehr Livemusik: Josh Ritter live auf der NPR-Mountain Stage – hier gehts zum Stream.

– …und gleich noch eine großartige Show, zum dringenden Download empfohlen: eine Art Jamband-Gipfeltreffen bei der Mickey Hart Band (Mickey Hart – Grateful Dead, Steve Kimock, George Porter Jr. und Jen Durkin – Deep Banana Blackout auf einer Bühne) am 15. Juli 2008 in New York (flac/mp3/Winamp stream).

– Der neue Sonic Reducer ist da, und die Nummer 10 ist mal wieder bestens gelungen – hier entlang zur aktuellen Ausgabe, bitte.

Bon Iver covert den Song „Blue Tulip“ vom demnächst erscheinenden Okkervil River-Album „The Stand In’s“:

siebenSACHEN vom 8. Mai 2008. Mit Kermit, Tokio Hotel, den Rolling Stones u.a.

– Nicht schlecht: eine Tokio Hotel-Kritik vom US-Rolling Stone.

– Ab morgen wird die neue Jason Mraz gestreamt: „Starting May 9th, we will stream We Sing. We Dance. We Steal Things. on Jason’s Myspace page four days before the official release! No matter where you are this weekend, know that the only way to get the party started is with the NEW Mraz jams!“ Hier.

– Fundgrube: bin gestern zufällig auf die MosaPedia gestoßen, der „Fanzyklopädie“ zu Digedags und Abrafaxen.

– Die Bon Iver-Notiz des Tages: Justin Vernon remixt The Rosebuds – Get Up, Get Out (mp3).

Okkervil River spielten live bei WOXY.com (mp3) (via)

– Schade eigentlich: doch keine Rolling Stones bei eMusic.

Kermit, der traurige Frosch, covert Elliott Smith: Needle In The Hay:

siebenSACHEN vom 29. April 2008. Mit The Roots, Damien Dempsey, David Sedaris u.a.

– Super – schon wieder ne neue Damien Dempsey-Platte! Auf „The Rocky Road“ gibt’s wohl mehrheitlich Traditionals und Cover, das Album erscheint am 6. Juni in Irland und am 9. Juni in Großbritannien, die erste Single „A Rainy Night in Soho“ kommt am 30. Mai.

– Zehn Fragen an Keith Caputo stellt gaesteliste.de

– 109 Notizen, Storys und Bildchen, gemalt von den Lieblingskünstlern: Das Musikblog des Guardian stellt die originelle Fan-Sammlung Write Me Stories vor (gefunden hier).

A crowd at a rock show: die Typen 6, 7 und 10 gefallen mir am besten. (via)

David Sedaris schreibt im New Yorker übers Rauchen und Nichtmehrrauchen (was wohl auch Thema seines nächsten Buchs ist), hier das dazu passende Zeit-Interview aus dem Dezember 2007.

– Neues The Roots-Album „Rising Down“ anhören – hier.

– Der in diesem Blog schon öfter abgefeierte Bon Iver mal wieder: Flume, live im Radio.

siebenSACHEN vom 28. April 2008. Mit Ben Folds, Madonna, Mon)tag u.a…

– Von „Hitchiker’s Guide To The Galaxy“ bis „Slaugtherhouse Five“: Eine Liste mit den 50 besten „Kult“-Büchern, zusammengestellt vom Telegraph.

– Beim Word-Magazine spielen sie schon wieder das iPod-Randomizer-Spiel – die ersten fünf Shuffle-Tracks des iPods, und Bescheißen is‘ nich. Hier die Listen, hier meine fünf von grade eben: Chris Barron – Providence, Southerly – Young William Snow, Dave Matthews Band – Still Water -> Don’t Drink The Water (live), Paperlung – Beating Hearts, Joseph Arthur – Chapter 1.

Intro weiß mehr über das für September erwartete neue Album von Ben Folds.

Alabama 3 covern Joy Division: Love Will Tear Us Apart. (mp3)

– Und gleich noch ein Cover: What Made Milwaukee Famous covern You May Be Right von Billy Joel (mp3)

Frustratingly ordinary: Pitchfork renzensiert das neue Madonna-Album „Hard Candy“

– Meine neue Lieblings-Soap geht in die vierte Runde: das Mon)tag-Studiotagebuch:

Notizen vom 10. April 2008

– Los geht’s mit ner Liste: die zehn besten Classic Rock-Alben aller Zeiten.

Markus Wiebusch von Kettcar hat ausführlich mit 1Live geplaudert. Das Interview als Podcast (mp3) gibts hier.

Scott Matthew ist derzeit in aller Munde – jetzt kann man sein Album beim Luisterpaal anhören. Tatsächlich: klasse Musik.

– Früher brauchte man Petitionen, um den Sack mal herzulocken, heutzutage ist er ja dagegen fast schon dauerpräsent in Deutschland: Ben Folds kommt mal wieder zu uns, genauer nach Hamburg, Mannheim, Bochum und Bonn.

– Wie findet Ihr denn das neue Pitchfork.tv? Hab noch nicht so viel gesehen, aber auf den ersten Blick doch ganz anständig, oder?

Deviousness I can’t deal with. That’s not to my taste. Der Guardian hat Salman Rushdie gesprochen.

Mon)tag gehen ins Studio und begleiten das Werden ihres neuen, dritten Albums künftig in Wort und Bild im eigenen YouTube-Kanal. Das ist toll, zur Feier der Stunde hier ein Video von ihnen:

Senk ju vor träwelling – Mark Spörrle & Lutz Schumacher (Herder Verlag, 2008)

Eine bessere Lektüre als dieses Buch konnte es für meine heutige ICE-Fahrt von München nach Leipzig gar nicht geben – was für eine gnadenlos alberne, hysterische, übertriebene, realistische, scharfsinnige und liebenswürdige Hommage ans Bahnfahren in Deutschland! „Senk ju vor träwelling – Wie Sie mit der Bahn fahren und trotzdem ankommen“ ist stilistisch irgendwas zwischen Humor á la Douglas Adams, einer Parodie auf Ratgeber im Stile Alan Carrs und famoser Realsatire.

Wenn Mark Spörrle und Lutz Schumacher also über Fahrscheinautomaten, Bahnmitarbeiter, Bordrestaurants und Fahrgasttypen lästern und frotzeln, dann ist das an sich schon sehr nett. Wenn dann aber noch der – wie sich später herausstellte – Englisch muttersprechende Fahrgast gegenüber irritiert versucht, dem Titel meines Buches irgendeinen Sinn abzuringen und im selben Augenblick aus dem Lautsprecher eine ihm alles erklärende Ansage tönt („Lehdies an schänddlmähn, wie will bieh äreif Jena Pardaeis“); wenn ich auf der ganzen Fahrt immer wieder in mich hineinkichere vor Lachen, mir dabei vorkomme wie ein Siebtklässler, dessen Banknachbar ’nen schlüpfrigen Witz gerissen hat; wenn dann noch bei genau der Stelle, an der es im Buch um die Bistro-Currywurst mit Brot und Bier für Vierneunzig geht, der gelangweilte Zugchef eben diese per Durchsage anpreist – dann macht dieser „Ratgeber“ gleich nochmal so viel Spaß. Ich freue mich, heute im Zug Michael Morchel, Markus Greining und Kurt Schmöller kennengelernt zu haben, obwohl man die ja eigentlich schon ein Leben lang kennt.

Übrigens kam mein Zug heute volle drei Minuten vor der „planmäßigen Ankunftszeit“ am richtigen Ziel an. Muss am Buch gelegen haben.

Notizen vom 31. März 2008

Sven Regener: Neuer Roman kommt am 1. September.

– Die NATO macht demnächst Fernsehen.

– Gratis BjörkTribute-Sampler: Indie-Bands covern alles, von „It’s Oh So Quiet“ bis „Army Of Me“. (via)

– Eben bemerkt: meine Band 2zueins! spielt zur Pop-Up, aber eher zufällig… Vom 22. bis 25. Mai steigt die Musikmesse in Leipzig, und wir spielen am 24. Mai im / vorm Ohrakel-Plattenladen am Brühl.

So that, in the end, there was no end: Die 100 besten letzten Romanzeilen hat American Book Review aufgelistet (pdf).

– La Blogotheque in Athens, Georgia: R.E.M. hat jetzt auch ne Takeaway Show.

Der Typ, der nie übt, live… Niels Frevert:

Jonathan Littell – Die Wohlgesinnten (1)

wohlgesinnten.jpg

Seit drei Wochen quäle ich mich inzwischen durch den heftig diskutierten Roman „Die Wohlgesinnten“ von Jonathan Littell. Zugegeben, so richtig aufmerksam auf diese fiktive Biographie eines reuelosen SS-Offiziers bin ich erst durch die radikalen Verrisse geworden, die das Buch hierzulande bekommen hatte – und die so sehr im Gegensatz stehen zu den Lobeshymnen, die man in Frankreich auf Littells Buch gesungen hat. Quälen ist übrigens das richtige Wort und dennoch bereue ich bis jetzt keine einzige Seite (bin etwa auf Seite 800, also habe noch gut 600 Seiten vor mir). Mal ekelt mich das, was da geschildert wird, mal wundere ich mich über mich selbst, weil ich für diesen Offizier in wenigen Passagen sogar so etwas ähnliches wie Sympathie empfinde. Soviel kann ich jetzt schon mal sagen: dieses Buch als Gewaltpornographie abzutun, scheint mir verkehrt und unsachlich. „Die Wohlgesinnten“ fordern mich, mehr als mir lieb ist (rund um Ostern könnte man auch erbaulicheres oder leichteres lesen) – sie lassen mich aber auch nicht los. Fortsetzung folgt.

Notizen vom 21. März 2008

– Eben im Radio gehört: Alela Diana – The Pirate’s Gospel. Bisschen anstrengend, aber irgendwie schön.

Do The Panic: Phantom Planet bringen demnächst ihr viertes Album raus und haben offenbar die Melodien wieder entdeckt. Die erste Single jedenfalls klingt vielversprechend.

– Ostern im KZ: Prälat Hermann Scheipers erinnert sich an Ostern im Konzentrationslager Dachau

Liam Finn, Sohn vom Crowded House-Sänger, musiziert bei KCRWs Morning Becomes Eclectic-Show.

laut.de versucht jetzt User Generated Radio

Wolke covern „Sunday Bloody Sunday“ bei KenFM. Tapete Records stellt das mp3 zum Download auf seine Seite.

Lisa Bonet ate no basil: Weird Al Yankovics grandiose Hommage an Bob Dylan ist eine Subterranean Homesick Blues-Parodie, die vollständig aus Palindromen besteht (gefunden in der TheWord-Aprilausgabe).