Top 5 vom 10. Januar 2005

05 Marc Broussard – Home
04 Dave Matthews Band – Sugar Will (live)
03 Spin Doctors – So Bad (live)
02 Kuhn – Scheinwerfer aus
01 Howie Day – Brace Yourself (live acoustic)

Wollte heute eigentlich noch mehr als die Top 5 ins Weblog stellen, das geht aber nicht: meine Tastatur gibt gerade den Geist auf und macht mir das Leben schwr: kaum ein Vokal auf dieser Tastatur, den ich nicht durch gradezu gewalttätiges Bedienn des Keyboards („Draufdreschen“ trifft es wohl am besten) in diesen Artkl, sorry, Artikel getippt kriege… Muss morgen drngd Abhlf schffn (okay, ganz so schlimm isses nicht, aber eine neue Tastatur muss hr, weil es so keinen Spß mcht). Bis morgen.

Top 5 vom 27. Dezember: Die Live Recordings des Jahres

Es gibt für Musikfreunde kaum ein größeres Vergnügen als das legale Runterladen von kompletten Liveshows im Internet. Besonders US-amerikanische Künstler unterstützen und fördern diesen Weg, Musik zu verbreiten. Denn wer von Liveshows begeistert ist, die Aufnahmen tauscht und weitergibt, der sorgt dafür, dass sich auch die Bekanntheit und Beliebtheit kleinerer Acts erhöhen. Hier die fünf legal im Netz erhältlichen Shows, die mein Jahr 2004 geprägt haben:

05 G. Love, Donavon Frankenreiter & Jack Johnson Radio Broadcast, 17. September 2004
Geradezu unmenschlich muss die Forderung der Radiostation WRNR für die drei Songschreiber geklungen haben: Eine gemeinsame Livesession einspielen? Ja, klar, gerne. Aber das am hellichten Tag? Wo man doch als Musiker eigentlich nur schläft und chillt und so? G. Love, Jack Johnson und Donavon Frankenreiter haben sich dann aber doch breitschlagen lassen und liefern eine Stunde lang eine Songperle nach der nächsten ab. Solo, zu zweit, zu dritt – eine Session eben. Und was für eine! Entspannung pur – Johanniskraut für die Ohren.

04 Jason Mraz – Live at The Gorge Amphitheatre, George, WA, 5. September 2004
Der immer etwas rüpelig-lümmelhaft daherschlaksende Jason Mraz war in diesem Jahr als Support für die Dave Matthews Band unterwegs, und somit dabei bei den fast schon traditionellen 3-Night-Stands der DMB im beeindruckenden Gorge Amphitheater. Drei Nächte lang heizten Jason und seine Band kräftig ein, und die Show vom letzten der drei Abende sei hier eigentlich nur beispielhaft gennant dafür, dass diese Knabe sich in diesem Jahr völlig zu Recht ein immer größer werdendes Publikum erspielen konnte. Klasse Songs, perfekte Arrangements und ein angenehmer, weil spürbarer, aber nicht aufdringlicher Rockstar-Habitus!

03 Spin Doctors – Live in Cincinnatti, 12. September 2004
Nur wenige Wochen vor Beginn der Aufnahmen zu einem neuen Studioalbum präsentieren Chris Barron, Eric Schenkmann, Aaron Comess und Mark White auf einer ausgedehnten Sommertour durch die USA ihre Musik und beweisen eindrucksvoll, dass sie nichts von ihrem Biss, ihrem Groove, ihrer guten Laune verloren haben. Ganz im Gegenteil: so munter, spielfreudig und unterhaltsam war in diesem Jahr kaum eine andere Band.

02 Howie Day – Live at Schuba’s Tavern, Chicago, IL, 11. Juli 2004
Howie Day pur. Der Jungmeister der großen Emotionen gibt ein unvergeßliches Konzert für seine Reps, also für die Fans, die sich als freiwillige Howie-Bekanntmach-Helfer engagieren. Tja, und weil sie das tun, kommt dann und wann mal der Howie vorbei und spielt exklusiv nur für die Reps. Schöne Sache das. Aber zum Glück gibts ja hervorragende Taper, und so bleibt diese heitere Show der Nachwelt als Mitschnitt erhalten.

01 John Popper Project – Live at The Knitting Factory, NYC, 4. Mai 2004
Was für eine Show – Mr. Blues Traveler John Popper und sein Bandkollege Tad Kinchla (Bass) luden gemeinsam mit dem angesagten DJ Logic und Drummer Markus Bleecker zum Tanz. Hier war alles, aber wirklich alles improvisiert. Trotzdem oder gerade deshalb ist es sensationell, was man hier zu hören bekommt – treibende Grooves, leidenschaftliche Jams, und fantastische Gäste: Mike Gordon (Phish), Youngster Seth Winters und Spin Doctor Chris Barron trugen dazu bei, dass der 4. Mai ein im besten Sinne denkwürdiger Tag für alle Jamband-Liebhaber wurde. Die ganze Show gibts als Stream auf dieser Seite.

Top 5 vom 20. Dezember 2004: Die Konzerte des Jahres 2004

Weiter geht’s mit den Top 5-Jahresrückblicken hier im dunkelblau Weblog. Heute: die fünf Konzerte, die mich in diesem Jahr besonders begeistert haben…

05 a cappella – Festival: Abschlußkonzert (Gewandhaus Leipzig, Mai)
Von Pop bis Hochkultour war alles vertreten beim diesjährigen acappella-Festival in Leipzig. Die Herren vom ensemble amarcord haben wieder einmal ganz erstklassige Künstler in die Messestadt geholt. Das große Abschlußkonzert war kurzweilig und anmutig, ich war schwer begeistert.

04 Todd Thibaud (Objekt 5, Halle, Dezember)
Schnörkelloser und bisweilen countryesker Poprock, gespielt von einer ganz wunderbaren Band und natürlich einem ganz wunderbaren Sänger.

03 Maybebop (Moritzbastei, Leipzig, Mai)
Noch ein Konzert im Rahmen des diesjährigen a cappella-Festivals. Maybebop war einfach gute Unterhaltung – nicht spektakulär, aber lustig. A cappella-Cover und hier und da auch eigene Songs. Wirklich schön.

02 Mon)tag (Moritzbastei, Leipzig, April)
Die Jungs von Mon)tag zum ersten Mal in der MB. Großer, großer Pop mit wahrlich intelligenten, aber nie krampfigen Texten. Leider viel zu wenig Publikum, aber dennoch ein bemerkenswert gutes Konzert. Mon)tag waren vor ein paar Wochen im Zuge der „Tapete unterwegs“-Tour noch einmal in der Moritzbastei, und da war es deutlich voller – freut mich für die Band!

01 Ben Harper & The Innocent Criminals (Schlachthof, Dresden, Juni)
Ganz klar: DAS Konzert des Jahres 2004. Ben Harper ist ein begnadeter Sänger, die Criminals eine sagenhafte Band. In der einen Minute tanzt Du als gäbe es kein Morgen, in der nächsten wischst Du Dir Tränen der Rührung aus dem Gesicht. Das war in jeder Hinsicht ein fantastischer Abend.

Top 5 vom 13. Dezember 2004: Die Platten des Jahres 2004

Au Backe. Es ist wirklich schwierig, aus all den wirklich guten Veröffentlichungen des letzten Jahres die fünf besten herauszufischen. Nach langem Mitmirselbstringen habe ich mich jetzt für diese hier entschieden. Wichtigstes Kriterium bei der Auswahl war die Frage: „Welche Platten sind mir in diesem Jahr besonders ans Herz gewachsen?“

Also los…

05 Ben Kweller – On My Way
04 The Day Traders – The Day Traders
03 Ocean Colour Scene Live – One For The Road
02 Marc Broussard – Carencro
01 Jason Mraz Live – Tonight, Not Again

Knapp, aber wirklich sauknapp an den Top 5 vorbeigeschrammt sind „The Hustle“ von G Love und Ben Harpers „There Will Be A Light“. Und jetzt veröffentliche ich diesen Beitrag mal besser ganz schnell, bevor ich mir’s noch anders überlege und eine völlig andere Top 5 baue…

Top 5 vom 6. Dezember 2004: Neuentdeckungen 2004

Wie für andere auch, soll der Dezember für mich der Monat der Jahresrückblicke sein. Deshalb gibts im Dezember in den montäglichen Top 5 Rückblicke auf mein musikalisches Jahr 2004. Los gehts in dieser Woche mit den fünf Künstlern, die ich (erst) in diesem kennengelernt habe, aber inzwischen nicht mehr in meinem Leben missen möchte.

05 Thimo Sander
04 Steve Mayone
03 Robert Randolph & The Family Band
02 Marc Broussard
01 Josh Rouse

Happy Nikolaus!