Full Circle, irgendwie.

Das war überfällig: alle Einträge aus meinem ersten Blog (dunkelblau – more than meets the ear, 2004 bis 2007) sind jetzt Bestandteil dieser Seite – genau wie die Texte von siebenSÄTZE (2008 bis 2010), meinem zweiten Blog, das ich schon im Februar 2010 in dieses hier überführt habe. Damit sollte nun alles, was ich seit 2004 fröhlich vor mich hin gebloggt habe, auf dieser Seite zu finden sein.

Ich hab die Gelegenheit genutzt, um tonnenweise Spam-Kommentare loszuwerden und die Kategorien zu überarbeiten: was in den ersten Jahren unter „Now Playing“ oder „Behind The Music“ zu finden war, ist nun unter „Musik“, „Video“, „Intern“ usw. gelistet. Neu ist die Kategorie „Meine Musik“, in der ich alles verzeichnet habe, was im weitesten Sinne mit meinen eigenen Bands und Projekten zu tun hat.

Viel Spaß beim Stöbern in meiner bisweilen auch mal peinlichen, hoffentlich aber stets unterhaltsamen Blog-Vergangenheit! 🙂

siebenSACHEN vom 30. Dezember 2011

Schämt Euch! Eine Litanei zum Jahresende (Florian Felix Weyh, Deutschlandradio Kultur):

Schämt Euch für den Satz „Ich habe ein Recht darauf, dass es mir gut geht“, weil er einschließt, dass es anderen schlechter geht. Schämt Euch, die Kirche als kostenloses Serviceunternehmen anzusehen, das Ihr nicht bezahlen müsst. Schämt Euch, das Ende von „Wetten, dass … ?“ für wichtiger zu halten als das Ende unserer Ölreserven.

Soziale Kluft: Maria und Josef im Ghetto des Geldes (Was passiert, wenn man die wohlhabendsten Deutschen mit den teuersten Häusern um Hilfe bittet? Henning Sußebach, Die Zeit):

Wir waren nicht so naiv, zu glauben, dass uns irgendein Vorstandsvorsitzender sein Kingsize-Bett aufschüttelte. Wir wären ein scheinheiliges Paar, wenn wir uns ein einfaches Urteil anmaßen würden über die Tatsache, wieder und wieder abgewiesen worden zu sein. Aber über den Ton, in dem das meistens geschah? Und über dieses verbissene Schweigen?

Journalisten und Greenpeace & Co: Auf der Seite der Guten (Miriam Bunjes über das Verhältnis von Presse und NGOs, evangelisch.de):

„Wir wollen keinen unkritischen Journalismus“, sagt Volker Gassner von Greenpeace. „Ich bin immer unzufrieden, wenn einfach von uns abgeschrieben wird.“ Ein nachrecherchierter Beitrag über ein Greenpeace-Thema sei ein „Glaubwürdigkeits-Filter“ für die NGO, sagt Gassner. „Die Bevölkerung weiß dann, dass sie sich auf unsere Angaben verlassen kann.“

My Summer at an Indian Call Center (Andrew Marantz, motherjones.com):

„I remember quite well this guy who just called me up and said out of nowhere, ‚You fucking Paki,'“ Arnab told me during a break. „We don’t take those things personally; it’s part of the job. So I just said, very calmly, ‚Yes sir, if I am a Paki, then this Paki would be helping you fix your computer.‘ By the end of the call, he apologized and gave me a five-star feedback rating.“

The year in media errors and corrections (Craig Silverman, poynter.org)

Alben des Jahres 2011 (Lukas Heinser, coffeeandtv.de)

Wenn Schwäche zur Stärke wird. Gedanken zur Losung 2012 (Bischof Jochen Bohl, sonntag-sachsen.de):

Gar nicht selten kann man beobachten, wie Menschen, die sich stark wähnen, geradezu verzweifelt darum kämpfen, das Leben nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten. Darüber leugnen sie das menschliche Maß und meinen, sie kämen auch ohne Gott zurecht. […] Wer dagegen gelernt hat, die eigene Schwäche zu akzeptieren, weiß um seine Grenzen und hat verstanden, dass wir auf andere angewiesen sind.

In eigener Sache:
Kurz vor Jahresende hab ich mich entschlossen, meiner „siebenSACHEN“-Rubrik neues Leben einzuhauchen. Wenn ich lesens- und teilenswerte Artikel, Texte, Dinge usw. im Internet gefunden habe, veröffentliche ich die Links hier im Blog. Unregelmäßig, wenn’s halt grade passt. Rein tagesaktuelles Zeugs lasse ich hier weg – wer alle Sachen mitlesen will, auf die ich so Tag für Tag im Netz stoße, darf mir gerne bei Twitter und/oder Google+ folgen.

siebenSACHEN vom 13. Oktober 2011: PolitX, Bronze für 2zueins!, The Teacher’s Country, 90elf, Kindle, Lwiw u.a.

– Politik ist für Teenager ja so ziemlich das Langweiligste überhaupt. Das neue Projekt „PolitX – misch mit!“ in Magdeburg will etwa 60 Kids jetzt vom Gegenteil überzeugen. Gemeinsam mit echten Politikern in echten Parteien erleben sie, wie Politik konkret funktioniert – am Beispiel der Neuauflage des Glücksspiel-Staatsvertrages. Die Jugendlichen diskutieren mit Landtagsabgeordneten, sind bei Sitzungen dabei und erfahren (hoffentlich), wie politische Meinungs- und Willensbildung ganz praktisch läuft. Das ganze ist eine Aktion des Bistums Magdeburg und des Katholischen Büros und ich durfte die Auftaktveranstaltung im Roncalli-Haus moderieren. War sehr spannend, und die Magdeburger Volksstimme berichtete.

– Meiner Band 2zueins! geht’s derzeit blendend – wir sind nach wie vor im Studio, um in aller Ruhe an den zehn neuen Songs unserer dritten CD zu arbeiten. Heute Abend haben wir zum Beispiel die Drums für den Song „Schlechter Empfang“ gebastelt. Das dauert schon noch eine Weile, bis das Album fertig ist. Aber wir sind guter Dinge und verwenden jede freie Minute dafür!

– Sehr gefreut haben wir uns über den inzwischen dritten Filmpreis, den unser Video zum Song „Vulkan“ abgesahnt hat. Beim Internationalen FISAIC-Amateurfilmfestival in Belgien haben wir im Sommer eine Bronzemedaille abgestaubt. Das freut uns natürlich enorm. Und falls einer meiner Leser das Video noch nicht kennt: siehe oben!

– Da bleib ich doch gleich mal beim Thema Film, schwenke aber mal ins Profi-Fach. Mein Freund Benjamin Leers bereitet sich gerade darauf vor, im Dezember den Kilimanjaro zu besteigen. Aber nicht einfach aus Spaß an der Freude, sondern, weil daraus ein Film über Tansania werden soll. Gemeinsam mit dem Sohn des ersten Präsidenten des unabhängigen Tansanias will Benjamin den Berg besteigen. The Teacher’s Country soll der Dokumentarfilm darüber heißen, Benjamin und sein Kollege Maurice bitten um Spenden für dieses tolle Projekt. Da ich den Film unbedingt sehen will, unterstütze ich Benjamin und Maurice nach Kräften – neulich spielten wir mit 2zueins! bei einer Fundraisingshow für The Teacher’s Country, und auf heldenstadt.de habe ich auch das eine oder andere Mal darüber berichtet.

– Seit 2008 arbeite ich auch als Texter für 90elf, Deutschlands erstes Fußballradio. Der Sender hat Anfang September den Deutschen Radiopreis gewonnen und wurde somit offiziell als beste Radio-Innovation des Jahres geehrt.

– Auch ein paar neue lustige Gadgets hab ich mir in letzter Zeit zugelegt. Den Kindle (der inzwischen Kindle Keyboard heißt) möchte ich auf keinen Fall mehr missen; das Android 3.2 Tablet rangiert eher in der Kategorie nice-to-have: es macht zweifellos Spaß, ist wirklich praktisch – seltsamerweise ist mir der technisch deutlich weniger versierte Kindle aber trotzdem etwas sympathischer.

– Meine Reisen im Winter und Frühjahr (Italien, Israel und Palästina und England) klingen nach wie vor in mir nach und haben mich sehr beeindruckt. In ein paar Tagen kommen neue Reise-Eindrücke hinzu – es geht für mich in die Ukraine. Auf einer Journalistenreise treffe ich christliche Laien und Würdenträger in der Region Lwiw (Lemberg). Berichte und Bilder folgen – so Gott will – in Bälde.

Don’t Fear The Reaper

Viel los zur Zeit. Und die meiste Blogging-Energie geht zur Zeit für heldenstadt drauf – sehr, sehr gerne, übrigens. Daher fehlte allerdings hier z.B. die alljährliche Würdigung von LeRoi Moore und Bobby Sheehan anläßlich ihrer Todestage im August. Auch sonst gibt’s einiges zu berichten, was ich sicher in den nächsten Tagen oder Wochen auch tun werde. Bis dahin: Musik. Die Dave Matthews Band bot am letzten Wochenende eine tolle Version des Blue Oyster Cult-Songs „Don’t Fear the Reaper“ dar, die ich Euch nicht vorenthalten möchte. Womit wir dann doch ein Tribute für LeRoi hätten, irgendwie.


Video: Don’t Fear The Reaper – 9/3/11 – Synced Audio/Complete – Preliminary Version bei Youtube

Frisch gestrichen

Diese kleine Seite präsentiert sich seit heute in einem veränderten Design. Sicherlich werde ich in den kommenden Tagen noch das eine oder andere optimieren, im Großen und Ganzen bin ich aber mit dem frischen Anstrich zufrieden. Beschwerden oder Sympathiebekundungen gegebenenfalls bitte in die Kommentare.

Willkommen!

So, geschafft: ich bin mit Sack und Pack umgezogen – vom siebenSÄTZE-Blog hier rüber in dieses Blog. Hintergrund war der Wunsch, künftig nicht mehr ganz so viele Baustellen im Internet zu haben. Stattdessen bündele ich künftig alles hier auf dieser Seite: gelegentliche Blogeinträge, in der rechten Spalte die jeweils aktuellsten Links und Einträgen aus Twitter, Google Reader usw., und oben unter „Meine Musik“ meine kleine Diskografie. Allen, die ihr siebenSÄTZE-Lesezeichen aktualisiert haben und jetzt hier weiterlesen ein herzliches Danke fürs Mit-Umziehen, allen neuen Besuchern ein nicht minder herzliches Willkommen und viel Spaß beim Stöbern.

Hurra…

…ich lebe noch!

Dies ist ein kurzes, aber heftiges Lebenszeichen auf diesen Seiten. Wer die Links und Kästchen rechts verfolgt, stellt schnell fest, dass ich alles andere als internetfaul war in den letzten Wochen – ich war eher siebensätzefaul, that’s it. Aber als ich eben zum gefühlt achtzigsten Mal den Fiji Meat Man hier als aktuellsten Eintrag sah, war mir klar, dass ich dringend mal wieder was schreiben sollte – was ich hiermit tue.

Ich freue mich – auf meine persönlichen Jahrescharts, die hier bald stehen werden; auf ein paar der Platten, die für mich das letzte Jahrzehnt ausgemacht haben, auch davon will ich hier berichten; über die Entscheidung, künftig nicht nur über Musik und Bücher tippen zu wollen, sondern gegebenenfalls auch über alles andere, was halt so anliegt. Für den Moment möchte ich die Ruhe in diesem Blog nur kurz begründen – zum einen hat mich meine Band in den letzten Wochen sehr beansprucht (wir veröffentlichen grade ne neue CD), zum anderen ist es halt unglaublich einfach und schnell, interessante Links zu twittern, per Delicious zu verbreiten oder einfach mal im Google Reader gut zu finden (wie gesagt: siehe rechts).

Kurz und gut: alles bestens hier, jetzt auch wieder mit mehr Inhalt – und schließlich muss es wenigstens ein Blog auf diesem schönen Planeten geben, das keinen Adventskalender mit täglichen Nettigkeiten feilbietet…

Geburtstag

Na eben, mein kleines Blog hat ja heute Geburtstag! Vor einem Jahr ging es hier los, seitdem fülle ich nun schon diese Seite mit meinen Gedanken über Musik und Literatur und alles andere, mit meinen Fanboy-Gesängen und Musikfundstücken. Oft in sieben Sätzen, bisweilen in hanebüchenen und verstiegenen Schachtelsatzkonstruktionen, gelegentlich aber auch ganz simpel und kurz. Rückblickend bin ich sehr froh, dass ich mich damals doch noch mal – eher spontan – zu einem neuen Weblog durchgerungen habe, mir macht das Hierreinschreiben nämlich wieder großen Spaß. Danke allen regelmäßigen Mitlesern und Zufallsbesuchern für’s Mitlesen und Zufallsbesuchen – und auch weiterhin gute Unterhaltung.

Kleiner Frühjahrsputz

Hab in der rechten Spalte meines Blogs (neben diesem Eintrag) mal ein wenig aufgeräumt, ausgemistet und hinzugefügt. Die wichtigsten Neuerungen sind die eingebundenen Twitter- und Blip.fm-Feeds sowie die aktualisierte Blogroll. Außerdem gibt’s künftig noch mehr Delicious-Links zu sehen und das Pull-Down-Menü, bekannt und beliebt aus dem Internet des letzten Jahrtausends, feiert gleich zwei furiose Comebacks (oder heißen diese Dinger „Drop-Down-Menü“?). Schönes Wochenende!

Wie, Du auch? Ja.

Ich twittere neuerdings. Lange hab ich Twitter ignoriert, aber letztlich hat die Neugier gesiegt.

Das Twittern, die Arbeit und auch das Leben erfordern Zeit, und das Hierreinschreiben auch. Letzterers kommt grad etwas kurz. Aber ich bin zuversichtlich, dass a) davon die Welt nicht untergehen wird und b) sich das ja auch wieder ändert.

Ob mich dieses Twitter begeistert? Noch fremdle ich, taste mich ran und weiß absolut nicht, was ich davon halten soll – aber genau das bereitet mir grade verblüffend viel Vergnügen.