Mit dem Sofa durch Sachsen

Von Januar bis Mai dieses Jahres war ich zusammen mit der Katholischen Akademie im Bistum Dresden-Meißen als Moderator des SachsenSofas unterwegs im Freistaat. Die Idee: wir bringen die großen Namen und Themen aus Politik, Medien und Gesellschaft in die kleinsten Orte Sachsens, in Kommunen mit weniger als 5.000 Einwohnern. Also dorthin, wo solche Debatten sonst nicht stattfinden: mit Norbert Lammert ins Braunkohlegebiet südlich von Leipzig. Mit Wolfgang Bosbach ins Erzgebirge an die tschechische Grenze. Mit Barbara Hendricks ins Zwickauer Land. Es ging um Lobbyismus, Mobilität, Sicherheit, Migration – immer so nah wie möglich dran an den Themen, die die Menschen im jeweiligen Ort besonders beschäftigen.

In der aktuellen Ausgabe der ZEIT-Beilage Christ und Welt zieht Thomas Arnold, der Direktor der Katholischen Akademie unseres Bistums, eine erste SachsenSofa-Bilanz:

Vielleicht waren wir rechtzeitig, als wir mit dem „SachsenSofa“ die Debatten aus den großen Städten in die kleinen Kommunen des Landes geholt haben. Ein Sofa, mit dem Wappen des Freistaats bezogen, tourte zu Diskussionen durch die Regionen des Landes. Und es machte im letzten halben Jahr die Öffentlichkeit zum Wohnzimmer. Das „SachsenSofa“ war der Dialog über Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Von der Kirche. Ungewohnt für die Institution und ungewohnt für die Menschen. Es ging nicht um den Streit auf dem Sofa, sondern um den Austausch des Wissens und der Lebenserfahrung zwischen Ost und West, Alt und Jung sowie zwischen Stadt und Land. Eingeübter Dialogstil mit Lerneffekt für alle Seiten.

Den kompletten Artikel gibt’s jetzt auch auf ZEIT Online.

Autor: Daniel Heinze

radio guy, pr consultant, traveller, music enthusiast: 2% jazz & 98% funky stuff.