Reunion: Zehneinhalb Stunden Phish

Diese Band ist ein Phänomen: nach vierjähriger Pause meldeten sich Phish mit drei epischen Shows (keine kürzer als drei (!) Stunden (!!)) am Wochenende zurück und wurden von ihren Phans in Hampton phrenetisch gepheiert. Und als sei das das normalste der Welt, verschenkt die Band die kompletten Aufnahmen der drei Konzerte auf ihrer Website, eigens in einem Mischpult-Truck vor Ort abgemischt und editiert.

Das Ergebnis sind zehneinhalb Stunden Phish 2009 in brilliantester Soundqualität. Doch nicht nur der Klang, auch die Musik ist brilliant – höre grade den dritten Abend an und bin verblüfft, zu welchem Livemonster diese vier Herren wieder geworden sind, nach nur einem Wochenende, nach vier Jahren Pause, usw. Wo die erste Show noch etwas zaghaft war und man setlistmäßig ziemlich auf Nummer sicher ging, bot die zweite schon absurde und schräge Momente en masse und einige echte Monsterjams; das, was ich grade von der dritten Show höre, übertrifft das noch einmal deutlich.

Fazit: die drei Shows sind ein Genuß, für unerschütterliche Phish-Die-Hards sicher ebenso wie für einfache Phishganzgernmöger wie mich – die größte Jamband unserer Zeit ist zurück und klingt quietschfidel. Schön, dass sie wieder da ist.

Alle drei Shows gratis downloaden
Jambands.com Berichterstattung Night 1
Jambands.com Berichterstattung Night 2
Jambands.com Berichterstattung Night 3
Fotos von den Shows beim Rolling Stone
Bob Lefsetz über die Phish-Reunion

3 Kommentare

Eingeordnet unter Musik

3 Antworten zu “Reunion: Zehneinhalb Stunden Phish

  1. phenomics

    Habe mir die Shows auch besorgt und kannte Phish eigentlich nicht, da Jam Bands nicht sooo wirklich mein Ding sind. Sie klingen aber richtig genial (wenn man bedenkt, dass die Sachen am Tag darauf schon hochgeladen wurden, ist die Soundqualität erstaunlich).

  2. Daniel

    Die sind wohl extra mit nem mobilen Studio vorgefahren und haben dort über Nacht gemischt. Phish ist eine von diesen Band, die ich zeitweise super finde (grade live), die mir aber auch auf den Keks gehen können (grade die frühen Studioalben sind fürs Nebenbeihören absolut ungeeignet.) Richtig super ist die Band-Doku „Bittersweet Motel“, eine der besten Musik-Dokus, die ich kenne. Gibts als DVD.

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