Luke Haines – Bad Vibes. Britpop And My Part In Its Downfall (2009)

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Luke Haines war der Kopf der Band The Auteurs, die in den Neunzigern als Vorreiter der Britpop-Welle galt und vier Alben veröffentlicht hat. In seinem Buch Bad Vibes – Britpop And My Part In Its Downfall beschreibt Haines seine Zeit als aktiver Popstar. Habe lange kein Buch mehr gelesen, dass so amüsant, garstig und zur gleichen Zeit aufrichtig ist.

Herrlich, wie Haines von einer Fehleinschätzung in die nächste schlittert; verblüffend, wie unfähig er war, mit seinem eigenen Erfolg umzugehen; hinreißend, wie er ständig Gift und Galle spuckt über seine Zeitgenossen von Suede, The Verve, Oasis, Pulp, Ocean Colour Scene, Manic Street Preachers oder Blur. Die alle immer ein wenig erfolgreicher und angesagter waren als The Auteurs.

Böse, schonungslos und derart witzig geschrieben, dass man nach 250 Seiten regelrecht bedauert, dass dieser Kerl nur von der Auteurs-Zeit berichtet und nicht auch von seiner zweiten Karriere als Solokünstler, die bis heute andauert. Dringende Empfehlung für alle, die „Britpop“ mochten und für alle, denen „Britpop“ mächtig auf den Keks ging.

Autor: Daniel Heinze

radio guy, pr consultant, traveller, music enthusiast: 2% jazz & 98% funky stuff.

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