randomi7er vom 5. Oktober 2008

The Uglysuit – Everyone Now Has A Smile. Höre ich grade zum ersten Mal, den Song – liegt daran, dass ich mir diese Platte auch eben erst bei eMusic besorgt habe. Stimme klingt ein wenig nach Conor Oberst, das Arrangements ist groß bis bombastisch – schön, mag ich.

R.E.M. – Imitation Of Live (MTV Unplugged). War nie wirklich Fan von R.E.M., irgendwie gut finde ich sie trotzdem. Und „Imitation Of Live“ ist ein super Song – allerdings gefällt mir die Albumversion dann doch besser als diese etwas behäbig-routinierte Unplugged-Fassung.

G. Love & Special Sauce – Back Of The Bus (A Year & A Night live). G. Love ist super: vielleicht nicht der versierteste Songwriter der Welt, aber ein Performer vor dem Herrn. Ich mag diese Mischung aus Pop, Rap, Blues und Rumgejamme sehr und finde diese Version von „Back Of The Bus“ sehr, sehr schick.

Joan Osborne – I’ll Be Around. Joan interpretiert auf „How Sweet It Is“ (von der dieser Song stammt) Soulstandards – und das äußerst gekonnt: mir gefällt, wie sie sich voller Respekt die Stücke zu eigen macht, und sie dennoch ins Hier und Jetzt übersetzt und nicht in den Siebzigern (oder so) kleben bleibt. Ja, Joan ist eine begnadete Interpretin.

Willie Nelson & Sinéad O’Connor – Don’t Give Up. Genau, das „Don’t Give Up“ von Peter Gabriel, das mit Kate Bush. Die Version von Willie und Sinéad (7 Minuten!) gehört zum besten, was ich jemals in meinem Leben gehört habe: dieser knarzige Country-Barde trifft auf die (stimmlich) gerade-noch-so jugendliche Sinéad, eine gewagte Kombination, die auf ganzer Linie gewinnt. Gott, ist das kitschig. Gott, ist das gut.

Jamie Laboz – The Darkness. Mr. Laboz hat letztes Jahr eine Art Öko-Rock-Oper geschrieben, die in voller Länge dann doch eher eine Geduldprobe ist als ein Hörgenuss. Auf meinem iPod, weil Aaron Comess von den Spin Doctors auf dieser Platte Schlagzeug spielt. Der Song selbst ist ein Blues, arrangiert irgendwo zwischen Krautrock und dem Gary Moore der frühen Neunziger – sehr speziell, aber dann doch alles andere als schlecht.

Katie Melua – Mockingbird Song. Die Melua finde ich einfach nett – und das ist absolut nett gemeint. Nette Stimme, nette Arrangements, nette Songs. Das isses dann aber auch schon.

randomi7er? randomi7er.

Autor: Daniel Heinze

radio guy, pr consultant, traveller, music enthusiast: 2% jazz & 98% funky stuff.

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