Paul Dimmer Band – Wenn alle Stricke reißen (2007)

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Als 2003 „Im kleinen Kreis“, die erste Platte der Paul Dimmer Band, rauskam, war sie fast zu viel für mich: diese verstörende Ruhe, dieses Gegenteil von Groove, diese Schwere… „Im kleinen Kreis“ war fremd und ungewohnt und gerade deswegen zog mich dieses Album in seinen Bann. Noch im selben Jahr habe ich die Band live gesehen und fand sie gut, danach hab ich sie auch noch gelegentlich gehört, aber im Großen und Ganzen zu den Akten gelegt. Auf einmal veröffentlichen die wieder ein Album! „Wenn alle Stricke reißen“ ist ohne Frage gut, aber leider auch nicht mehr – bei mir will sich einfach nicht die Magie des Erstlings einstellen: irgendwie klingt mir die Paul Dimmer Band neuerdings – und das ist wirklich nicht böse gemeint, schließlich gefällt mir ja, was ich da höre, nur kickt es mich eben nicht im erhofften Maße – zu typisch, zu erwartbar. Ich würde diese Platte gerne mehr lieben, als ich es tatsächlich tue. Sorry, Paul.

Autor: Daniel Heinze

radio guy, pr consultant, traveller, music enthusiast: 2% jazz & 98% funky stuff.

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