Bon Iver – For Emma, Forever Ago (2008)

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Genau dreidreiviertel Lieder dauert es, bis ich endgültig nur noch gebannt ins Nichts starre und in diese Musik versinke. Dabei weiß ich gar nicht viel über Justin Vernon alias Bon Iver („bohn eevair; French for ‚good winter‘ and spelled wrong on purpose“), außer, dass er neulich beim SXSW Festival auf viele Menschen mächtig Eindruck gemacht haben muss. Dann habe ich von ebenjenem Festival einen Konzertmitschnitt angehört, war angetan und habe mir das Album besorgt. Jetzt hör ich es ständig: irgendwie Folk, aber auch Pop, unverschämt zwingend, groß durch seine behutsamen Arrangements, erhaben die Stimme, rotzig im richtigen Moment, um nicht in die Kitschfalle zu tapsen. „For Emma, Forever Ago“ ist absolut ungeeignet zum Nebenbeihören, und das ist als Kompliment gemeint. Bei jedem Hördurchgang passiert es, an dieser einen Stelle von „The Wolves“ – ich starre ich nur noch vor mich hin. Nach genau dreidreiviertel Liedern.

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Bon Iver live beim SXSW Festival (NPR All Songs Considered Podcast, mp3):

Autor: Daniel Heinze

Hallo, hier schreibt Daniel. Ich lebe in Leipzig, mache Radio, PR und gelegentlich auch Musik - als eine Hälfte des Rockpop-Duos 2zueins.

2 Kommentare zu „Bon Iver – For Emma, Forever Ago (2008)“

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