The Blind Boys Of Alabama – Down In New Orleans (2008)

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Zum ersten Mal auf die Blind Boys Of Alabama gestoßen bin ich vor ein paar Jahren, als Ben Harper mit ihnen ein Album aufnahm, das später mit Grammys und ähnlichen Preisen überhäuft wurde. Die Gospelgruppe gibt es seit fast 70 Jahren, Schallplatten veröffentlichen nehmen die tatsächlich blinden Herren seit 1948. Tja… und sie machen halt Gospel-Musik. Das aber auf eine Art, die mich angenehm berührt: beseelt und unaufdringlich altersweise. Auch auf ihrem neuen Album (dem etwa 66.) gibt es musikalisch nichts, was man nicht schon viele Male ganz ähnlich bei anderen gehört hat. Aber es ist dieses Dauergrinsen, das man immer rauszuhören glaubt, diese schelmisch-spitzbübische, warme, aufrichtige Haltung, die die Musik der Blind Boys zu einer besonderen macht. „Down In New Orleans“ klingt – nach einem verdammt unterhaltsamen Gottesdienst.

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„Down In New Orleans“ bei eMusic kaufen

Autor: Daniel Heinze

Hallo, hier schreibt Daniel. Ich lebe in Leipzig, mache Radio, PR und gelegentlich auch Musik - als eine Hälfte des Rockpop-Duos 2zueins.

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