Top 10 2006. Platz 2: Regina Spektor – Begin To Hope

Was für ein tolles Gefühl, wenn man zum ersten Mal eine Platte hört, und wirklich alles stehen und liegen läßt und nur noch Ohren für die Musik hat. Wenn ringsumher alles unwichtig wird, und man begeistert lauscht und sich immer und immer wieder fragt, wie diese Zauberin das wohl macht. Regina Spektor hat das in diesem Jahr bei mir geschafft – und bis jetzt bin ich noch immer nicht wirklich in der Lage, viel nebenbei zu machen, wenn Begin To Hope läuft. Lesen? Fehlanzeige. Telefonieren? Keine Chance. Aufwaschen? Gerade so.

Spektors Musik ist zu kostbar, um sie nebenher zu hören. Die Mitzwanzigerin mit russischen Wurzeln, wohnhaft in New York, mit Antifolk- und Strokes-Support-Act-Hintergrund hat ein mutiges, visionäres Popalbum geschaffen. Ihr charakteristischer, lockender Gesang, dieser Humor, der in allem mitschwingt. Mal quirlig-aufgeregt, mal naiv-leidend… „Begin To Hope“ ist einfach klasse: „Fidelity“, „On The Radio“ und „Hotel Song“ sind geradezu fiese Ohrwürmer, und „Samson“ oder „Lady“ lassen mich auch nach dem x-ten Mal hören einfach nur vor Ehrfurcht den Kopf schütteln. Fantastisch, das alles.

Mein Album des Jahres, wäre da nicht…

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