Top 10 2006. Platz 6: Beirut – Gulag Orkestar

Kaum zu glauben, wie schnell eine Platte zu einem Vertrauten und Wegbegleiter werden kann, den man um keinen Preis mehr hergeben möchte: „Gulag Orkestar“ von Beirut ist so ein Vertrauter. Bis vor knapp zwei Monaten konnte ich mit dem Act Beirut nicht viel anfangen. Auf Anraten eines geschätzten Mitbloggers habe ich mir jedoch diese Platte zugelegt, und bin tatsächlich bis heute restlos begeistert von dem, was ich da höre.

Ein 20jähriger US-Amerikaner macht sich auf die Reise nach Europa, sammelt Klänge, Melodien und Atmosphären. Kommt nach Hause, nimmt besagte Klänge, Melodien und Atmosphären in einem Tonstudio so gut, wie er sich nur erinnerte und konnte, auf – und schafft damit eine wunderbare Platte, die ein seltsam starkes Wieder-und-wieder-hören-Bedürfnis schürt. Mandolinen treffen auf bräsige Bläser, weinselige Trommelschläge vermischen sich mit sehnsüchtig-flehendem Gesang. „Gulag Orkestar“ ist ein sich allen Kategorien entziehendes Meisterwerk, dass in seiner Fremdartigkeit und Einzigartigkeit eine Vertrautheit und Nähe schafft, die man nie und nimmer für möglich gehalten hätte.

Diese Platte ist eine Sensation, lieber Leser. Lassen Sie sich das auch von mir noch einmal sagen.

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Eine Antwort zu “Top 10 2006. Platz 6: Beirut – Gulag Orkestar

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