Sinéad lässt zwei Songs springen

Sinéad O’Connor, die am 8. Dezember ihren 40. Geburtstag feierte und derzeit hochschwanger ist, haut zwei Songs ihres neuen Albums „Theology“ für lau raus – ab Freitag (15.12.) wird es die beiden Songs „If You Had A Vineyard“ und „Jeremiah (Something Beautiful)“ auf ihrer neuen Seite, via eMusic und MySpace zum Gratisdownload geben, zusätzlich wurden jetzt Videos von Liveperformances der beiden Stücke angekündigt.

Mit den vorweihnachtlichen Geschenken will die Sängerin ihrem Publikum die Wartezeit bis zur regulären Veröffentlichung von „Theology“ (voraussichtlich April 2007 auf Rubyworks) verkürzen. In Irland werden die beiden Songs auf einer Digipak-CD in einschlägigen Plattenläden zu haben sein, ebenfalls kostenlos.

„Theology“ wird von Fans und Kritikern sehnslichst erwartet, wird es doch das erste frische selbst geschriebene und -komponierte Material der Sängerin seit dem 2000er Album „Faith And Courage“ enthalten. Zwar war O’Connor seither alles andere als untätig, eigene Songs waren in den letzten Jahren jedoch immer rar gesät. Die neue CD erscheint quasi doppelt: sie wird als Doppel-CD mit einer „ruhigen“ Akustik-Version (produziert von Steve Cooney) und einer „lauten“, von Ron Thom (u.a. Sugarbabes) produzierten Disc veröffentlicht.

Auf „Theology“ widmet sich die Irin maßgeblich biblischen Stoffen. Über die beiden Vorabsongs verriet sie dem Musikmagazin Hotpress:

„‚If You Had A Vineyard‘ is a protest song I guess, Sinead explains. But it’s more of an anti war song. I have always been fascinated with how the books of the prophets relate to things nowadays even though they were written hundreds or thousands of years ago. I read Isaiah and took the lines from it that I liked and adapted them so they rhymed. My desire was not to use anything that perpetuated the myth of a God character being angry and aggressive. I suppose I observe a lot of violence done in the name of theologies of various religions, but when you study the actual texts of those religions you find that they don’t back up anyone who might use them to justify war or violence or anything really which is unloving of people.“

Klingt alles sperriger als es ist – das, was man auf Konzertmitschnitten bislang hören konnte, verspricht große Songs in typisch minimalistischer O’Connor-Manier, besonder „Vineyard“ hats mir bereits sehr angetan. Bin sehr auf die Studioversion gespannt.

Autor: Daniel Heinze

Hallo, hier schreibt Daniel. Ich lebe in Leipzig, mache Radio, PR und gelegentlich auch Musik - als eine Hälfte des Rockpop-Duos 2zueins.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s