NP: Ottestad – Ottestad (2004)

Nein, das hätte ich wirklich nicht gedacht. Dass „Boots“ Ottestad so ein Album hinlegt. Boots hat uns mit seiner Band The Getaway People die späten Neunziger versüßt, die „Turnpike Diaries“ gesungen und mit „Chocolate“ eine der nettesten (und funkiesten) „Liebeserklärungen“ der letzten zwanzig Jahre hingelegt. Boots hat zusammen mit einem gewissen Robbie Williams das Stück „Come Undone“ geschrieben, das zu einem europaweiten Hit werden sollte. Er war/ist ein Hansdampf in allen möglichen Popgassen und ist für seinen funky Songwriting-Stil bekannt.

Aber heimlich, still und leise hat der gute Boots vor zwei Jahren ein Album rausgebracht, auf dem erst so richtig seine Qualitäten als Songschreiber zur Geltung kommen. Sein Solo-Debüt ist ein astreines Popalbum, mit großen Balladen, verhaltenen Liebeserklärungen und atemberaubenden Gefühlsausbrüchen. Vom stillen „Don’t“ bis zum mächtigen „A Song I’ve Never Heard“ – was Boots hier abzieht, ist so ziemlich die Antithese zu vergangenen Getaway People-Tagen, aber trotzdem grandios. (8/10)

Everyday is like a promise. That the night could never keep…

Ottestad im Netz:
Offizielle Seite
Boots bei MySpace
„Ottestad“ kaufen bei CD Baby
Hörprobe 1: Don’t
Hörprobe 2: A Song I’ve Never Heard

Autor: Daniel Heinze

radio guy, pr consultant, traveller, music enthusiast: 2% jazz & 98% funky stuff.

1 Kommentar zu „NP: Ottestad – Ottestad (2004)“

  1. Ja die G-A-P waren super. Schade, daß es die nicht mehr gibt. Aber zum Glueck macht der Sänger noch Musik. Danke fuer den Hinweis!

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