Top 10 2005. Platz 5: Ben Folds – Songs For Silverman



Ben Folds
. Einer der Helden des Jahres, ohne jede Frage. Folds erinnert sich nach dem etwas experimentelleren „Rockin The Suburbs“ und drei entzückenden EPs an seine musikalischen Ursprünge: an Zeiten, in denen die Foldschen Pianoeskapaden durch Bass und Schlagzeug umrahmt wurden.

So entstand mit Songs For Silverman ein Album, das mächtig nach den alten Ben Folds Five-Tagen klingt, nur eben mit einem hörbar gereiften und kompositorisch noch clevereren Hauptdarsteller. Ben serviert krude Geschichten, schräge Sichtweisen, unsagbar ehrliche Liebeserklärungen, herzzerreißend süße Momentaufnahmen über sich und seine Familie – und, als wäre es keine große Kunst, haufenweise schöne Melodien. Die sich einmal mehr bewährende Kombination Piano – Bass – Drums wird zwar hier und da ein wenig ergänzt, die meiste Zeit aber bleibt es dann doch ziemlich puristisch. Zum Glück: denn diese Platte verströmt eine Authentizität und Unmittelbarkeit, die selten war im Musikjahr 2005.

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Autor: Daniel Heinze

radio guy, pr consultant, traveller, music enthusiast: 2% jazz & 98% funky stuff.

1 Kommentar zu „Top 10 2005. Platz 5: Ben Folds – Songs For Silverman“

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