NP: Deena Goodman – Hard To Get To (2005)

Deena Goodman. Bitte merken, diesen Namen. Die junge Dame aus New York hat mit Hard To Get To eine wahrlich beeindruckende erste EP hingelegt. Fünf Songs, die allesamt Volltreffer sind – musikalisch schwebt das Ganze irgendwo zwischen Pop, Funk, R’n’B, garniert mit einer Prise Country und der ein oder anderen geradeausrockenden Gitarre. Ihre Stimme ist warm, selbstbewußt und sexy, ihre Songs sind eingängig, tanz- und mitsingbar. Für ihr Erstlingswerk hat sie gleich eine ganze Armada an etablierten und wohlbekannten Künstlern verpflichten können: Andy Hess (Ex-Black Crowes, heutzutage bei Gov’t Mule) spielt Bass, Kristian Ottestad (von den unvergessenen, aber leider nicht mehr existierenden Getaway People) hilft mit Percussion aus, Nir Z (lange Jahre unterwegs mit John Mayer) bearbeitet die Drums. Höhepunkte dieser leider viel zu kurzen CD sind die letzen beiden Tracks: „To Damaged To Care“ ist frech und direkt, und das mit Chris Barron geschriebene und gesungene „Your Rock“ (ein Song aus der Kategorie „Tankstelle im Wald“, man gestatte mir diese Niels Frevert-Referenz) setzt einen viel zu frühen, grandiosen Schlußpunkt… Bitte mehr davon, Deena!

„Hard To Get To“ gibts bei CD Baby.

Autor: Daniel Heinze

Hallo, hier schreibt Daniel. Ich lebe in Leipzig, mache Radio, PR und gelegentlich auch Musik - als eine Hälfte des Rockpop-Duos 2zueins.

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