NP: Weezer – Make Believe (2005)

Hmmm… Bin beim neuen Album von Weezer hin- und hergerissen. So lahm, uninspiriert und langweilig, wie einige Kritiker im Vorfeld behaupteten, find ich Make Believe gar nicht. Da sind durchaus ein paar hübsche Songs dabei („This Is Such A Pity“, „Beverly Hills“, „The Damage In Your Heart“). Andererseits ist schon was dran an der Aussage, dass sich diese Band von Album zu Album immer mehr in Richtung Mittelmaß katapultiert – „Maladroit“ und auch die neue CD haben bei weitem nicht die Größe wie Weezers Erstling oder ganz besonders „Pinkerton“.

Trotzdem finde ich es schön, aller Jubeljahre mal wieder was von diesem verschrobenen Zeitgenossen Rivers Cuomo und seiner Band zu hören – mindestens der Sound von Weezer ist einfach zeitlos und wirklich typisch: schöne Melodien, harmonietrunkene Backing-Vocals und solide Gitarrenarbeit. All das bietet „Make Believe“ ohne Zweifel. Nur sonderlich originell ist das neue Material der Band eben nicht. Und so liefern Weezer inzwischen das, was sie wahrscheinlich nie liefern wollten: perfekte Konsenshintergrundmusik für Grillabende mit Freunden.

Autor: Daniel Heinze

Hallo, hier schreibt Daniel. Ich lebe in Leipzig, mache Radio, PR und gelegentlich auch Musik - als eine Hälfte des Rockpop-Duos 2zueins.

1 Kommentar zu „NP: Weezer – Make Believe (2005)“

  1. Ich mag das Album und finde es in einigen Momenten (Such a Pity, Hold me) schlichtweg grandios. vielleicht das Beste seit „In the garage“. Wenn auch jetzt anders, glatter irgendwie.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s