NP: Eels – Blinking Lights And Other Revelations (2005)

Mark Oliver Everetts neueste Platte hat es in zweierlei Hinsicht in sich: zum einen ist sie ungewohnt umfangreich (gleich zwei CDs mit insgesamt 33 Stücken), zum anderen ist die Musik aber auch qualitativ ganz wunderbar ausgefallen. Der man called E und seine eels-Mitmusiker legen mit Blinking Lights And Other Revelations ein absolut gelungenes neues Album vor. Die Musikpresse ist ja im Moment des Lobes über diese Platte voll, und da ich mich all dem Geschriebenen zum größten Teil anschließen kann, mach ich’s heute einfach mal (verhältnismäßig) kurz:

Wer für rund 90 Minuten eintauchen möchte in den seltsamen Mikrokosmos des E, wer aus dem Nichts daherkommende Minisaxophonsoli ebenso goutiert wie herzzerreißende Songwriting-Kleinodien, wer ein kleines bißchen Spaß versteht und einen Funken Weltschmerz in sich trägt, wer auch frühere Eels-/E-Platten zu schätzen weiß und kein Problem damit hat, dass Mr. Everett inzwischen desöfteren auch mal sich selbst zitiert (musikalisch wie textlich), wer einfach mal wieder eine ganze Menge schöne Musik hören mag, dem sei der Kauf von „Blinking Lights…“ wärmstens empfohlen.

I go to bed early / Everybody thinks it’s strange / I get up early in the morning / no matter how disappointed I was / with the day before / it feels new… (Eels – Things The Grandchildren Should Know)

Autor: Daniel Heinze

radio guy, pr consultant, traveller, music enthusiast: 2% jazz & 98% funky stuff.

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