NP: Dirty Lyre. The Jacklight Sessions (2003)

Lieder wie Kuscheldecken: sie geben Dir Wärme, Nähe, Geborgenheit. „Dirty Lyre“ ist eine der schönsten CDs des Jahres 2003. Aufgenommen in einer Kunstgalerie in New York, an vier Abenden. Vier Künstler singen ihre Lieder, während der Galerieinhaber zuhört und – inspiriert von der Musik – zeichnet. Mitgeschnitten lediglich von zwei Mikrofonen. Da singt Louie Lepore, ein sensationeller Liederschreiber mit sanfter, warmer Stimme. Da gibt Steve Smithie seine Slidegitarrenkünste zum besten. Da ist Talia Paul, eine begnadete Sängerin mit zarten, fast zerbrechlichen Songs und einem wunderbaren, Norah Jones nicht unähnlichen Timbre. Und da ist Chris Barron, der hier Lieder vorträgt, die an klassische Vierziger-Jahre-Barjazz-Standards erinnern. Du hörst, wie draußen, vor der Galerie, die Autos vorbeifahren. Produzent Todd Horton hat es geschaft, diese kleinen, magischen Momente so aufzunehmen, als säßest auch Du in dieser Galerie und nipptest an Deinem Glas Wein. Ja, Du läßt Dich verzaubern von diesen vier großartigen Musikern. Eine ganz ganz große Platte.

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Autor: Daniel Heinze

radio guy, pr consultant, traveller, music enthusiast: 2% jazz & 98% funky stuff.

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