NP: African Blue Note – "African Blue Note" (2004)

Musiker aus Kamerun, von der Elfenbeinküste, dem Senegal und New York in einer Band? Klingt erstmal seltsam, geht aber – seit fast zehn Jahren treffen sich die Musiker von African Blue Note immer wieder in New York, schreiben Stücke, jammen, und gehen gemeinsam auf die Bühne. Aus Spaß am Spielen als einziger Motivation. Immerhin hießen die früheren Auftraggeber der Herren mit so klangvollen Namen wie Aloune Faye (Sabar) oder Mamadou Ba (Bass) Harry Belafonte, Manu DiBango oder Paul Simon, und das sind nur ein paar der exquisiten Referenzen.

Gestandene Herren sind das, die da bei African Blue Note zusammenkommen. Was für Musik das ist? Ganz schwer zu sagen. Es groovt mächtig, alles fließt, sehr viel ist improvisiert, verliert aber nie ganz den roten Faden. Flinkes Bass-Spiel, dezente Keyboardsprengsel, unermüdliches Schlagzeug mit unüberhörbar afrikanischem Einschlag.

Herausragend sind immer wieder die Trompeten-Künste von Todd Horton, einem der wohl besten Jazztrompeter dieser Tage in New York. Auf dessen Label Soulsearch Music ist auch diese erste CD mit acht Stücken von African Blue Note erschienen. Musik, die zur gleichen Zeit beides schafft: Dich zu entspannen und/oder zum Tanzen zu animieren. Wunderbar und sehr stilvoll.

Hörproben zur CD von African Blue Note und eine Bestellmöglichkeit findest Du hier.

Das Label „Soulsearch Music“ wird demnächst im dunkelblau Weblog ausführlicher vorgestellt.

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Autor: Daniel Heinze

radio guy, pr consultant, traveller, music enthusiast: 2% jazz & 98% funky stuff.

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